Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

error

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: error

Monograph

Identifikator:
834285843
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-29464
Document type:
Monograph
Author:
Rauer, Karl Friedrich http://d-nb.info/gnd/12122385X
Title:
Preußisches Landbuch
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 805 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Darstellung der Lösungen der Reagenzien. 
959 
rechnung läßt sich dann die der Berechnung zugrunde zu legende Laugenmenge 
berechnen. 
Anm, Wenn die titrierten Lösungen auch noch zu anderen als bloß Stickstoff 
bestimmungen verwendet werden, z. B. für die Titration von organischen Säuren, wobei 
gleichzeitig oder nur wie bei Butter. Fetten, Bier usw. der Säuregehalt in verbrauchten 
Kubikzentimetern Normal-Alkali ausgedrückt wird, so empfiehlt es sich, stets genau normale 
Säurelösungen vorrätig zu halten und darauf die Alkalilauge einzustellen. 
Dient indes die titrierte Säure vorwiegend nur zu Stickstoffbestimmungen und nur 
vereinzelt zu obigen Zwecken, so kann man auch von der Herstellung einer ganz genauen 
Normalsäure, welche durchweg nicht mit einer einmaligen Verdünnung und Titerstellung 
erreicht wird, daher viel Zeit erfordert, absehen, indem man nur eine annähernd normale 
Lösung (also 41—43 g S0 3 oder 37—38 g HCl in 1 1 enthaltend) darstellt und hierin 
genau den Säuregehalt, wie vorstehend angegeben ist, ermittelt. 
Die Lauge wird alsdann annähernd auf 1 / 4 Normal verdünnt, gegen die Säure ein 
gestellt und der Stickstoff-Faktor nach dem bekannten Säuregehalt jedesmal besonders be 
rechnet. 
Selbstverständlich macht man sich zweckmäßig von der titrierten Säure je nach 
der Höhe des Verbrauchs einen Vorrat von 10, 20 und mehr Litern. 
Behufs Einfüllung der titrierten Säuren bedient man sich zweckmäßig solcher Büretten J ), 
bei welchen unten ein Glasröhrchen angesetzt ist, durch welches mittels eines Heberrohres 
aus der höher stehenden Glasflasche jedesmal die Säure eingefüllt wird. Bürette wie Vor 
ratsflasche sind mit Pfropfen verschlossen, durch welche ein kapillar ausgezogenes, mit 
Glaswolle angefülltes Glasröhrchen führt, welches Luft ein- und austreten läßt, aber eine 
Wasserverdunstung in hinreichender Weise verhütet. Der Pfropfen der Säureflasche ist, 
wenn sie nicht unten einen Tubus behufs Abfüllung bat, mit doppelt durchbohrtem Pfropfen 
verschlossen, durch dessen eine Öffnung das Heberrohr, durch dessen zweite Öffnung das 
Kapillarröhrchen führt. 
2. Normal-Alkali. Als Älkalilaugen werden entweder Natronlauge oder Baryt 
lauge angewendet. 
a) Natronlauge. Für die Natronlauge ist es von Belang, daß sie kohlen 
säurefrei ist. Man löst für den Zweck 850 g oder auch die doppelte Menge 
(1700 g) Natriumhydroxyd, um einen größeren Vorrat zu bereiten, in 10 1 destilliertem 
Wasser und setzt so lange Kalkwasser zu, bis bei neuem Zusatz keine Fällung oder 
Trübung mehr eintritt. 
Viel besser als die Behandlung mit Kalkwasser zur Darstellung einer kohlen 
säurefreien Natronlauge ist das von K. Müller-Hildesheim angewendete Verfahren, 
nämlich Zusatz von Barytwasser im Überschuß und nachheriger Zusatz von Natrium 
sulfat, um den Überschuß an Ätzbaryt wieder auszufällen. Die üherstehende Lauge 
darf mit Schwefelsäure keinen Niederschlag mehr geben. — Diese Lösung wird vor 
Kohlensäurezutritt geschützt aufbewahrt und hiervon werden aliquote Teile zur 
Darstellung von Normallauge verwendet. 
Mit Hilfe eines Aräometers oder einer Normalsäure bereitet man sich aus 
dieser sehr konzentrierten, kohlensäurefreien Lauge eine etwas über normal starke 
Flüssigkeit, so daß dieselbe etwa 32—34 g Na 2 0 im Liter enthält, oder daß etwa 
18—19,5 ccm derselben zur Sättigung von 20 ccm einer Normalsäure erforderlich sind. 
Angenommen, man habe zu 20 ccm Normalsäure 18,6 ccm der einzustellenden 
Natronlauge verwendet, so müssen auf je 18,4 ccm 20—18,4 = 1,6 ccm Wasser 
zugesetzt oder 1000 ccm der Lauge nach der Gleichung 18,4:20 = 1000 ; x (x = 1087) 
auf 1087 ccm verdünnt werden, um Normallauge zu erhalten. 
1 ) Man hat für den Zweck auch Büretten mit Selbsteinstellungsvorriohtung ein 
gerichtet; dieselben stellen sich, wenn über 0 eingefüllt ist, von selbst auf 0 ein.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Responsible Government in the Dominions. Clarendon Pr., 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.