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Preußisches Landbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Preußisches Landbuch

Monograph

Identifikator:
834285843
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-29464
Document type:
Monograph
Author:
Rauer, Karl Friedrich http://d-nb.info/gnd/12122385X
Title:
Preußisches Landbuch
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 805 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Preußisches Landbuch
  • Title page

Full text

Stipendiaten den Betrag von 100 Thlr. nicht übersteigt, aber anch 
nicht weniger als 50 Thlr. beträgt. Ersparnisse werden zur Vermeh 
rung des Fonds verwendet. Außcrdeni soll jedem Perzipienten von der 
Perzeptionszeit 2 Thlr., und von der Prolongationszeit 1 Thlr. zur 
Vermehrung der Ungarischen Bibliothek abgezogen werden, und ist auch 
jeder derselben verpflichtet, nach seiner dereinstigen Anstellung jährlich 
1 Thlr. zur Vermehrung des Fonds dahin einzuzahlen. Der letztere 
besaß 1838 ein Einkommen von jährlich 596 Thlr. (Koch I. 447.) 
UngerschcS Stipendium, 
für Studirende mosaischen Glaubens, vorzugsweise für Nachkommen 
der Geschwister des Stifters und demnächst für Nachkommen des ver 
storbenen I. S. Auerb ach, ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntniß. 
Die Kollation steht dem akademischen Senat der Universität Königs 
berg zu. 
Ungerschcs Vermächtnis;. 
Partikulier Johann David Unger (t in Breslau 1859), vermachte 
der Dorfgemeinde Brocke 300 Thlr., deren Zinsen alljährlich an die 
Armen vertheilt werden sollen. 
Universität zu Bonn, 
s. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität. 
Universität zu Breölau. 
1506 durch den Kurfürsten Joachiin ï. zu Frankfurt a. O. gestiftet, 
1811 nach Breslau verlegt und mit der dort seit 1702 bestehenden, 
vom Kaiser Leopold I. gestifteten auf zwei Fakultäten berechneten Uni 
versität (Leopoldina) vereinigt. An Stipendien, Freitischen und andern 
Unterstützungen kommen jährlich etwa 10,000 Thlr. zur Vertheilung, 
darunter auch ein polnisches Stipendium des Fürsten von Plcß. Der 
Zuschuß aus Staatsmitteln betrüg tiri Jahre I860 83,000 Thlr. — 
Akademische Wittwen- und Waisen-VeLsorgungs-A listali; sie hatte 1837 
Kapital-Vermögen 27,775 Thlr. An Privat - Stiftungen sind der 
Schmidtsche und der v. Hackemannschc Professor-Wittwen-Pen- 
sions-Fonds und eine große Anzahl Stipendien vorhanden, welche unter 
die Namen der Stifter nachzuschlagen sind. Vgl. auch v. Kr a nich siedi, 
Hübner u. s. w. 
Universität zu Greifswald. 
Sie wurde 1456 gestiftet unb ist die älteste unter den preußischen 
Universitäten. Sie hat ein bedeutendes Grund-Vermögen und gewährt 
an Unterstützungen für Studirende etwa 4500 Thlr. jährlich, darunter 
1500 Thlr. aus Privat-Stiftungen. — Universitäts-Krankenhaus, seit 
1860 mit dem klinischen und Landcs-Lazareth vereinigt. Es nimmt 
Kranke aus Neu-Vorpominern (mit Ausschluß von Stralsund) zur 
Heilung auf und verfolgt zugleich Lehrzweckc. — Akademische Pro- 
fessoren-Wütwenkasse für die Wittwen der ordentlichen Professoren der 
Universität, von denen jeder bei seinem, in seine Willkür gestellten 
Beitritt ein für allemal 50 Thlr. erlegt.
	        

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