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Die Zucker-Industrie auf Cuba

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zucker-Industrie auf Cuba

Monograph

Identifikator:
834298023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-87504
Document type:
Monograph
Title:
Die Zucker-Industrie auf Cuba
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Kayssler
Year of publication:
1887
Scope:
1 Online-Ressource (115 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Zucker-Industrie auf Cuba
  • Title page

Full text

15 
eine Bahn in südwestlicher Richtung von Cardenas zur Verbindung 
mit derjenigen Bahn, welche von Sagua la Grande in gerader 
Richtung zur Südküste Lei Cienfuegos führt und welche zwei 
Anschlußbahnen von Norden bezw. von Süden her nach Santa 
Clara, der jetzigen Bezirksstadt, hat, sowie in westlicher Richtung 
mit der Bahn von Guines in Verbindung steht; 
eine Bahn von Trinidad nach der nordwestlich davon im Innern 
telegenen Stadt San Espiriti!, mit einer Anschlußbahn südwärts 
zur Küste bei Tunas; 
eine Bahn von Puerto Principe im Innern nach dem oben erwähnten 
Hafen Nuevitas an der Nordküste; 
eine Bahn von Jibara nach Holguin zur Erleichterung des Holz 
handels; 
endlich eine kleine, bereits vor langer Zeit angelegte Bahn von 
San Jago nach Moron, deren hauptsächlicher Zweck die För 
derung des Kupferbergbaus sein sollte. 
Diese Uebersicht läßt erkennen, daß der westliche Theil der Insel, und 
auch dieser vorzüglich in seiner nördlichen Hälfte ziemlich gut mit Eisen 
bahnen versorgt ist, daß namentlich eine solche in der Mitte durch die Insel 
von deren westlichster Bezirksstadt ans das Innere zur größeren Hälfte 
durchschneidet. Dagegen wird die Südküste und die östliche Hälfte der 
Insel noch viele Strecken aufweisen, welche der Eisenbahnen dringend 
bedürfen und ungeachtet der etwas schwierigen Bodenverhältnisse auch 
bauen können. 
4. Geschichtliches. 
Obwohl bereits 1492 entdeckt, wurde Cuba doch erst im Jahre 1508 als 
eine Insel erkannt, da man es bis zur völligen Umschiffung durch Sebastian 
Ocampo für einen östlichen Vorsprung des Amerikanischen Festlandes 
hielt. Nach der Besitzergreifung und der vollständigen Eroberung der Insel 
wurden einige Zeit hindurch die Eingeborenen milde behandelt und das 
Land schien einem blühenden Zustande entgegenzugehen. Allein die den 
damaligen spanischen Eroberern gemeinschaftliche Habsucht, gereizt durch 
die Vorstellung verborgener großartiger Goldschätze, und in Verbindung 
damit der Naeenhaß und der katholische Bekehrungseifer veranlaßte bald 
eine Verfolgung der eingeborenen Indianer, welche sich allmälig grausamer 
gestaltete. Bereits im Jahre 1532 sollen nach amtlichen Berichten nicht 
mehr als 4500 Ureinwohner übrig geblieben sein, wobei allerdings zu 
berücksichtigen, daß die Bewohnerzahl vor der Entdeckung schwerlich eine 
sehr große gewesen sein mag; gewiß ist, daß die fortdauernde Verfolgung 
im Jahre 1560 zur völligen Ausrottung führte.
	        

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Essays of Benjamin Franklin. G. P. Putnam’s Sons, 1927.
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