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Die Zucker-Industrie auf Cuba

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zucker-Industrie auf Cuba

Monograph

Identifikator:
834298023
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-87504
Document type:
Monograph
Title:
Die Zucker-Industrie auf Cuba
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Kayssler
Year of publication:
1887
Scope:
1 Online-Ressource (115 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

69 
— 
richtig unsere Lehre des historischen Materialismus sst. 
Wir gehen jetzt zu der allgemeinen Sittlich keit über 
Inzwischen nehmen wir, um den Uebergang dorthin 
leichter und also das ganze Thema verständlicher zu 
machen, zuerst noch ein Beispiel, das nicht mehr zu der 
Sitte der Alltagsarbeit gehört, wie das Besuchen der M— 
beiterversammlungen und die weibliche Bureauarbeit, das 
aber auch noch nicht zu jenen angeblich allerhöchsten Ge— 
bieten der Sittlichkeit gehört, wie die Nächstenliebe, die 
Wahrheitsliebe usw. 
Als Uebergang nehmen wir die Vaterlandsliebe, den 
Patriotismus. 
Auch in diesem Gefühle, in diesem Gedanken sehen 
wir in unserer eigenen Zeit, wie eine gewaltige Umwand— 
lung stattfindet und wiederum hauptsächlich, am aller— 
meisten, bei den Arbeitern. 
Früher, als die Arbeiterklasse noch fast gar keine selb— 
ständige gesellschaftliche Macht darstellte, war fie patriotisch, 
das heißt, sie wußte nichts Besseres zu tun, als den hert 
schenden Klassen hres Landes in den Kampf gegen aus— 
ländische Mächte zu folgen. Es ist zwar nicht wahrschein— 
lich, daß die damaligen Proletarier und die Kinder des 
damaligen Bauern- und Bürgerstandes, die sich für die 
Armee oder die Flotte anwerben ließen, das aus glühender 
Liebe zum Vaterland taten. Die meiestu taten es aus 
Zwang und Not, aus Mangel an anderem besseren Ver— 
dienst — aber die arbeitenden Klassen wußten damals nichts 
anderes, als daß es sich so gehörte, wenigstens daß es so 
sein mußte. Der Gedanke, daß sie sich als selbständige 
Macht gegen den Krieg erklären und ihn verhindern 
könnten, auch wenn die regierenden Klassen ihn wollten, 
kam ihnen nicht in den Sinn, sie waren ja politisch und 
ökonomisch ein Anhang dieser Klassen. Weder an Zahl, 
noch durch Organisation waren sie stark genug, um einen 
eigenen Gedanken über diesen Punkt zu haben, geschweige 
denn ihn zur Tat werden zu lassen. Auch wenn sie für die 
Aufrechterhaltung des Friedens kämpften, taten sie das ge— 
wöhnlich als Gefolgschaft eines Teiles der herrschenden 
Klassen, der mehr Vorteil im Frieden als im Kriege sah, 
und unter der Losung, daß dies fürs Vaterland gut waͤre, 
daß dieser Gedanke und diese Tat die echte Vaterlandsliebe 
wären. 
In Wirklichkeit war der Krieg und war solche Vater— 
landsliebe im allgemeinen den arbeitenden Klaffen sicher 
oft nicht nützlich oder vorteilhaft. Damals, ebenso wie jeht,
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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