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Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

108 
keit als die Ergebnisse eines zu ihrer Herstellung erforder 
lichen Nahrungsaufwandes zu denken haben. Dieser Aufwand 
an Nahrung wird in jedem Fall die natürlichen Kosten der 
Production repräsentiren. Alles was nicht Nahrung, aber 
von Menschen hergestellt ist, wird so zu sagen als eine Ver 
wandlung der verbrauchten Nahrung erscheinen. Weiss nun 
derjenige, der auf diese Weise denkt, nicht zwischen dem zu 
unterscheiden, was in der Nahrung selbst auf Rechnung der 
productiven Thätigkeit zu setzen sei, und dem, was an ihr 
eine andere Bedeutung hat, so wird die Vorstellung von der 
Productivité unvermeidlich eine höchst verworrene werden 
müssen. Alles wird dann in Nahrung geschützt, und das 
Resultat ist ein Vorstellungskreis, der von der Wahrheit so 
weit als nur irgend möglich abweicht. Die Natur ist dann der 
einzige Producent, und zwar ist sie dies nur insofern, als sie 
über den Unterhalt der arbeitenden Menschen hinaus ihre über- 
schicssenden Gaben spendet. 
Im natürlichen Aufbau der grossen Wirthschaftszweige ist 
die Nahrungsgewinnung offenbar das Fundament, ohne welches 
von dem Uebrigen auch nicht das Mindeste bestehen kann. 
In dieser Hinsicht ist ein verfügbarer Nahrungsüberschuss, 
mag er nun der Arbeit zu verdanken sein oder nicht, unter 
allen Umständen und selbst in rein fingirten Verhältnissen die 
unerlässliche Vorbedingung einer industriellen Entwicklung. 
Hieraus folgt aber nicht, dass er auch als der hervorbringende 
Grund der Gewerbe und als der Repräsentant der productiven 
Kraft betrachtet werden dürfe. Im Gegentheil ist das Ursäch- 
lichkeitsverhältniss das grade umgekehrte, und es muss in 
völlig entgegengesetzter Richtung gedacht werden. Der Zug 
der höheren Bedürfnisse und die Kraft der technischen Fähig 
keiten ist es, was auch den Ackerbau im Verhältniss zu den aufge 
wendeten Mitteln ergiebiger macht, und über den Unterhalt der 
landwirthschaftlichen Bevölkerung hinaus eine immer grössere 
Erzeugnissmenge verfügbar werden lässt. Doch wir wollen hier 
nicht den neusten kritischen Vorstellungen vergreifen, sondern 
uns ausschliesslich mit dem Standpunkt der Quesnayschen, dem 
Naturmenschen und der noch nicht oriontirten Phantasie sehr 
naheliegenden Vorstellungsart beschäftigen. 
Alle diejenigen, welche im ökonomischen Denken erste 
Versuche machten, sind der Abirrung ausgesetzt gewesen, die
	        

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Régime Des Chambres de Commerce. Libr.-impr. réunies, 1894.
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