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Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

128 
abhänge. Diese Behauptung ist grundfalsch; denn es ist die 
Natur selbst, welche die Menschen nöthigt, die Verhältnisse 
gelten zu lassen, welche nach Maassgabe der Beschaffungs 
möglichkeit der edlen Metalle und nach dem sonstigen Lauf dos 
Verkehrs platzgreifen. Diese Verhältnisse bestimmen nach 
Ort und Zeit das, was man den Goldfuss in einer Vorkohrs 
gruppe nennen könnte, und was in nichts weiter als in den 
Grössenbeziehungon zwischen Geld einerseits und Waaron an 
dererseits besteht. Die absoluten Quantitäten der edlen Metalle 
sind daher keineswegs gleichgültig, sondern bestimmen und 
verändern sich für das Bereich jeder Wirthschaftsgruppe nach 
erkennbaren Gesetzen. Doch können wir hier auf diesen Punkt 
nicht näher eingehen. Humo selbst fügt seiner ersten fohl- 
groifenden Idee eine Theorie hinzu, die nicht ohne Worth ist. 
Doch müssen wir vor der Anführung derselben noch ein Wort 
über seine von Späteren oft gerühmte Vergleichung des Geldes 
mit dem Ool der Maschine hinzufügen. Das Geld soll im 
Mechanismus des Verkehrs kein Bad, also keinen Maschinen- 
theil, sondern nur das geschmeidig machende Mittel vorstellen. 
Ein solches Gleichniss besagt nun äusserst wenig. Es drückt 
nichts weiter als die Absicht aus, einer Ueberschätzung der 
Verrichtungen des Geldes vorzubeugen. Das Mehr oder Minder 
der Bedeutung, die man dem Golde zuschreibt, entscheidet aber 
für die eigentliche Theorie noch fast gar nichts. Das Bild ist 
noch kein klarer Begriff, und die Hauptsache wird jederzeit 
in einer andern Gestalt dargelegt werden müssen, wenn man 
nicht auf einen strengeren Sinn der Vorstellungen und Theorien 
verzichten will. Sieht man daher im Besondern zu, welche 
Rolle das Gold spiele und thatsächlich spielen müsse, so wird 
man dem Irrthum nicht so leicht verfallen, als wenn man an 
bildlichen Vergleichungen haftet, die stets nur nebensächliche 
Veranschaulichungen zum Zweck haben können. In der That ist 
auch der Autor selbst nicht der Sklave, sondern der Schöpfer 
jener berühmten Vergleichung gewesen, und die eigentliche 
Wurzel seines Fehlgriffs ist in einer einseitigen Abstraction zu 
suchen. Er sah nur auf den Umstand, dass vermöge des Gel 
des eine gegenseitige Abrechnung stattfinde, und verkannte in 
dem'Geldstofi' die materielle Bedeutung. Sobald er jedoch 
näher auf die Verhältnisse einging, erfuhr seine erste An 
schauungsweise eine solche Beschränkung, dass er sogar zu dem
	        

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Die Social-Demokratie. Steinkopf, 1875.
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