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Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

144 
er auch später nach Zurücklegung einer schon weit durch- 
messenen Laufbahn zurückkehrte, um in der Entfernung von 
allem Verkehr seine entscheidende wissenschaftliche Arbeit aus 
zuführen. Die Anspielungen des Physiokraten Dupont, nach 
denen Smith etwas ängstlich gewesen wäre, dürften sich, so 
weit sie zutreffen, aus jenen Beziehungen und aus dem Um 
stande erklären, dass der Verfasser des Völkerreichthums nie 
Gelegenheit gefunden hatte, von den feindlichen, härteren und 
männlicheren Seiten des Lebens eine gehörige Vorstellung zu 
gewinnen. Auf der Universität Glasgow vorbereitet, kam er 
nach Oxford, wo er den bekannten dort herrschenden Geist 
würdigen lernte. Ein Exemplar von Humes „Tractat über die 
menschliche Natur (der ursprünglichen Gestalt des Ilumeschen 
Hauptwerks) wurde ihm dort weggeuommen. Er sollte sich 
der Theologie widmen, verzichtete aber auf diese Laufbahn, 
um sich allgemein philosophischen, namentlich aber moral- 
philosophischen Studien zuzuwenden. Seine Ansichten waren 
nicht sehr ausgeprägt, und er hatte noch keine Eigenschaften, 
deren Folgen ihm, wie einem Hume, den Zugang in die Kreise 
der Universitäten von vornherein verleideten. Der grosse 
Philosoph hatte bei dom ersten Bewerbungsversuch nichts er 
reicht und auf die weitere Bekanntschaft mit den Gonsequenzen 
der Bigotterie und Urtheilslosigkeit verzichtet. Adam Smith 
war, was wir nicht vergessen wollen, der Zögling einer Mutter, 
und allen Schilderungen nach eine weiche, bildsame Natur. Er 
wurde 1751, also mit 28 Jahren, Professor in Glasgow und 
zwar zunächst für Logik, unter deren Titel er jedoch nur ein 
leitungsweise das Allernöthigste vortrug, um übrigens den ganzen 
Cursus in ein ziemlich willkürliches Gemisch von Vorschriften 
für den sprachlichen und sogar für den rhetorischen Gedanken 
ausdruck zu verwandeln. Bald darauf amtlich für die Moral 
philosophie verpflichtet, verharrte er in dieser professoralen 
Thätigkeit über ein Dutzend Jahre. Dieser Zeit gehören die 
Vorlesungen an, die in seinem Entwurf einen vierthciligon 
Cursus bildeten, und von denen zwei Abtheilungen die Grund 
lagen für die beiden von ihm veröffentlichen umfangreicheren 
Werke wurden. Das eine der letzteren, die „Theorie der mora 
lischen Gefühle", erschien 1759 und fand sofort einen solchen 
Beifall, dass sich Hume in seinem betreffenden Brief an den 
langjährigen Freund zu einigen Winken über die Bedenklich-
	        

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Régime Des Chambres de Commerce. Libr.-impr. réunies, 1894.
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