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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

thumbs: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Zweites Kapitel. 
53 
iertigen Gestalt ausgeht, um sie hinterher zu analysieren. Der Aus- 
lauschprozeß gibt der Ware, die er in Geld verwandelt, nicht 
ihren Wert, sondern ihre besondere Wertform. Die Verwechs- 
lung beider Bestimmungen verleitete dazu, den Wert von Gold 
und Silber für imaginär [bloß in unserer Vorstellung bestehend] zu 
alten. 46 Weil Geld in bestimmten Funktionen durch bloße Zeichen 
seiner selbst ersetzt werden kann, entsprang der andere Irrtum, es sei ein 
öloßes Zeichen. Anderseits lag darin die Ahnung, daß die Greldform 
des Dinges ihm selbst äußerlich und bloße Erscheinungsform dahinter 
versteckter menschlicher Verhältnisse, In diesem Sinn wäre jede Ware 
ein Zeichen, weil als Wert nur sachliche Hülle der auf sie verausgabten 
Nenschlichen Arbeit.*? Indem man aber die gesellschaftlichen Charaktere, 
Nessen, wenn ein kleineres Gewicht davon ausgetauscht wird gegen eine 
größere Masse der landwirtschaftlichen oder industriellen Produkte eines 
Landes usw.“ („A Discourse of the General Notions of Money, Trade, 
and Exchange, as they stand in relations to each other. By a Merchant. 
London 1695“, p. 7.) „Wenn auch Gold und Silber, gemünzt oder ungemünzt, 
um Maßstab für alle andern Dinge gebraucht werden, sind sie doch nicht 
Weniger eine Ware als Wein, Oel, Tabak, Kleider oder Zeug.“ („A Discourse 
Sohcerning Trade, and that in particular of the East-Indies etc. London 
1689“, p. 2.) „Als Vermögen und Reichtum des Königreichs (Englands) 
kann füglich nicht nur das Geld angesehen werden, noch kann Gold und 
Silber der Warencharakter abgesprochen werden.“ („The East India Trade 
a most Profitable Trade. London 1677“, p. 4.) 
4 Gold und Silber haben als Metalle ihren Wert, noch bevor sie zu 
Geld geworden.“ (Galiani: „Della Moneta“.) Locke sagt: „Die allgemeine 
Uebereinstimmung der Menschen legte dem Silber, wegen seiner Quali- 
Öüten, die es zum Geld geeignet machten, einen imaginären Wert bei.“ 
Dagegen Law: „Wie könnten verschiedene Nationen irgendeiner Sache 
nen imaginären Wert geben ... oder wie hätte sich dieser imaginäre 
Wert erhalten können?“ Wie wenig er selbst aber von. der Sache verstand: 
„Das Silber tauschte sich aus nach dem Gebrauchswert, den es hatte, also 
aach seinem wirklichen Wert; durch seine Bestimmung als Geld erhielt es 
nen zuschüssigen Wert (une valeur additionelle).“ („Jean Law: „Considerations 
Sur le numö6raire et le commerce“ in E. Daires Edit. der „Economistes 
Financiers qu XVII sisele“, p. 470.) 
b *7 „Das Geld ist das Zeichen dafür (für Waren).“ (V. de For- 
Önnais: „El&ments du Commerce. Nouv. Edit. Leyde 1766“, vol. II, p. 143.) 
a Zeichen wird es von den Waren angezogen.“ (Ebenda, S. 155.) „Das 
4 eld ist das Zeichen für eine Sache und vertritt sie.“ (Montesquieu: „Esprit 
ze Lois. Oeuvres, London 1767“, vol. II, p. 2.) „Das Geld ist nicht bloßes 
4 Sichen, denn es ist selbst Reichtum; es vertritt nicht die Werte, es ist 
U Wert.“ (Le Trosne: „De YInteret Social“, p. 910.) „Betrachtet man 
©n Begriff des Wertes, so wird die Sache selbst nur als ein Zeichen an- 
Sesehen, und sie gilt nicht als sie selber, sondern als was sie wert ist.“ 
(Hegel: „Philosophie des Rechtes“, S. 100.) Lange vor den Oekonomen 
n achten die Juristen die Vorstellung von Geld als bloßem Zeichen und dem 
en imaginären Wert der edien Metalle in Schwung, im Lakaiendienst 
On königlichen Gewalt, deren Münzverfälschungsrecht sie das ganze Mittel- 
G er hindurch auf die Traditionen des römischen Kaiserreichs und die 
eldbegriffe der Pandekten stützten. „Niemand kann und darf bezweifeln.“
	        

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Die Genussscheine Nach Schweizerischem Recht. Buchdruckerei Stämpfli & Cie., 1914.
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