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Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

— 201 
im Bereich der Tliatsachen der allgemeine Hergang nicht zu 
entsprechen vermag. 
Die nächste Idee, die in Frage kommt, ist die Annahme 
reiner Naturgrundstücke. Hm den Oonseqnenzen dieser Vor 
aussetzung für die Wirthschaftsgestaltung gehörig folgen zu 
können, musste auf die Urzustände zurückgegrilfen werden, und 
es begreift sich hienach leicht, dass Ricardo den Gang dei 
Bodenoultur ins Auge fasste. Er construirte sich denselben 
nach den gewöhnlichsten und am nächsten liegenden Vor- 
stellungsarten. Bei dem ursprünglichen Ueberfluss an Acker 
land habe man selbstverständlich den fruchtbarsten Boden in 
Anbau genommen und es sei eine Rente nicht möglich ge- 
wesen, da die Naturhülfe in Gestalt des Ackerlandes in grösser 
Fülle zur Verfügung gestanden hätte. Für die „ursprünglichen 
und unzerstörlichen Kräfte dos Bodens" konnte nichts verlangt 
werden, da sie einem Jeden zugänglich waren. Allem mit der 
wachsenden Bevölkerung sei die Nothwendigkeit ein getreten, 
auch Boden von einer geringeren Fruchtbarkeit anzubauen. 
Auch aus diesem weniger ergiebigen Boden zweiter Classe hätte 
sich die Bewirthschaftung lohnen und der Gewinn von den an- 
gewendeten Capitalien gedeckt finden müssen. Die Eigen- 
thümer seien also nun durch die erhöhten Preise, durch welche 
die Bewirthschaftung des ungünstigeren Bodens möglich ge- 
worden, zu einem Uoberschuss gelangt. Obwohl nur Au^ 
Wendung derselben Productionskosten genöthigt, seien sie durch 
die grössere natürliche Ergiebigkeit begünstigt gewesen. Die 
so erzeugte Differenz sei die eigentliche Rente geworden und 
erst mit dem gekennzeichneten Schritt im Gange der Boden- 
cultur entstanden. Diese Rente sei mithin keine Ursache, son 
dern eine Wirkung des Steigens der Getraidepreise. 
Man bemerke in dem Verlauf dieser Schlussart den Um 
stand, dass die Malthussche Anschauung vom Drängen der Be 
völkerung auf die Nahrungsmittel und von der immer grösser 
werdenden Schwierigkeit der Cerealienbeschafifung zu Grunde 
liegt. Man muss seine Zuflucht zu immer schlechterem Boden 
nehmen und die verschiedenen Classen desselben durchlaufen. 
So entstehen immer neue Diflferenzen für die Eigenthümei der 
besseren Bodensorten. Nur das zuletzt in Cultur genommene 
Ackerland ergiebt keine Rente, während das zuerst angebaute 
die grösste liefert. Dazwischen liegt eine Stufenleiter von
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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