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Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

430 
entzogen. Diese Einlassung mit den Advocaten der Unter 
drückung durch die Religionsautorität und dem Obscurantismus 
war jedoch, wie so häufig, auch bei unserm Verehrer dos sich 
selbst überlassenen Spiels der individuellen Wirthschaftminte- 
rossen mit einer politisch demokratischen Haltung vereinigt 
gewesen. Auch soll nicht unbemerkt bleiben, dass seine Schriften 
die specifisch religiösen Anschauungen wesentlich im Hinter 
gründe belassen. Nur der feinere und sehr geübte Sinn wird 
die Spuren einer unwissenschaftlichen Weltansicht in der Art 
und Haltung der Bastiatschen Auslassungen nicht verkennen. 
Ein besserer Zug in dieser Denkweise ist die Neigung, in einer 
freilich nur beschränkten Richtung den Gedanken der Gerech 
tigkeit zu vertreten. Diese Gerechtigkeit kommt jedoch über 
die negativen Regungen gegen den Raub, die Gewalt und das 
Monopol nicht hinaus und sieht die ökonomische Beraubung 
grade da nicht, wo sie für eine tiefere und schärfere Auffas 
sung der socialen Verhältnisse am allerwenigsten zweifelhaft 
bleiben kann. 
3. Es ist niemals ein gutes Zeichen, wenn Jemand zu er 
heblichen Gesichtspunkten nur durch die Anregung gelangt, 
welche in der Gestalt einer blossen Rückwirkung gegen eine 
fremde Anschauungsweise erfolgt. Proudhon hatte, durch eine 
später von ihm selbst als unhaltbar eingestandene Caricatur 
von Logik verleitet, überall Widersprüche gesucht und, wie 
schon gesagt, seinem Hauptwerk von 1846 den Titel „Contra 
dictions économiques” gegeben. Die Bastiatschen „Harmonies 
économiques” sollten hiezu ein Widerspiel sein und überall den 
Einklang der ökonomischen Verhältnisse nach weisen. Die 
äusserliche Wendung, mit welcher der ökonomische Harmoniker 
sich auf diese Weise einführte, kennzeichnet sich daher als 
eine secundäre Welle. Sie war ein Geschöpf des Gegensatzes, 
und man kann sicher sein, dass derartige Geistesvorgängo stets 
nur von zweiter Ordnung sein werden. Indessen wäre die 
Aufgabe, die vollkommenste Einstimmung da zu finden, wo der 
Antagonismus die Losung der Epoche ist, für einen Bastiat 
doch kaum angreifbar gewesen, wenn ihm nicht zu rechter 
Zeit die Ergebnisse einer fremden Geistesarbeit zu Hülfe ge 
kommen wären. Auf diese Weise ist es ihm möglich geworden, 
plötzlich über den Inhalt seiner früheren sich über die ge 
wöhnliche Capacität der Talente nicht erhebenden Schriften
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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