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Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

459 
falls bleibt sie in dem Yorurtlieil befangen, demzufolge die 
sogenannte freie Concurrenz nach dem Bilde einer Kraft 
gedacht wird, die in einem flüssigen Element wirkt und in 
keiner Richtung auf Hindernisse oder wenigstens nicht auf 
unterschiedene Hindernisse stösst. Die Lehre von den natür 
lichen Schranken und besondern Gestaltungen der concurriren- 
den Bestrebungen enthält in einem gewissen Sinne die ganze 
Ockonomie. Diese Lehre ist es aber auch, an deren Stelle 
sich Macleod mit einer blossen Zergliederung des oberflächlichen 
Wollenspiels in den Schwankungen des Marktes begnügt hat. 
Auch wird aus seinem Verfahren ersichtlich, wie verschieden 
die Tiefe des Sinnes sein kann, in welchem man das Gesetz 
der Concurrenz behandelt. 
Weit besser als in dem blossen Versuch zur Systematik 
gestalten sich die Gedanken unseres Theoretikers, sobald er 
das Gebiet des Credits betritt. Hier entfernt er zunächst ein 
zu allererst von ihm aufgedecktes Vorurtheil, demzufolge das 
Vertrauen das entscheidende Element der Creditgestaltungen 
sein soll. Er setzt an Stelle desselben die richtigere Vorstel 
lung, dass die eigentliche Ursache der Entwicklung eines 
Systems von Creditbeziehungen die Nothwendigkeit sei, gegen 
wärtige Leistungen mit künftigen zu vermitteln oder, mit andern 
Worten, die Leistungen in der Zeit auszutauschen. Die Lei 
stung, welche Zug um Zug, d. h. gleichzeitig stattfindet, steht 
derjenigen entgegen, bei welcher irgend eine Zwischenzeit eine 
erhebliche und durch den Zins ausgeglichene Rolle spielt. Es 
ist ein gelungener Schematismus, wenn unser Schottischer 
Denker von zwei Dimensionen der Volkswirthschaft spricht, 
indem er Raum und Zeit oder das Neben- und Nacheinander 
der verschiedenen Beziehungen im Auge hat. Derartige Ge 
sichtspunkte sind keine falsche Scholastik, sondern führen, wie 
die Credittheorie zeigt, zu den fruchtbarsten Specialvorstellungen. 
Das Bankgeschäft ist nach unserm Autor wesentlich ein Han 
del mit Verbindlichkeiten. Dieser Verkehr mit Schulden, die 
gegen einander umgesetzt werden, erstreckt sich natürlich auch 
auf die Zettel, die als Geld fungiren, und kann auch mit dem 
Motallgeldsystem dadurch verbunden gedacht werden, dass man 
das letztere als die von der Natur selbst garantirte Beurkun 
dung eines Credits ansieht. Die Eigenschaften des Metallgeldes 
werden hiedurch nicht vollständig erschöpft; wohl aber wird
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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