Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Ich und der Staat

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Metadata: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

No full text available for this image
	        
Die Gesetze der Verteilung. Buch III. schlechteren. Jakob wird Bretter und einen neuen pobel und Wilhelm 28Y Bretter und keinen pobel haben. Und fährt letzterer fort, von Jakob zu denselben Bedingungen zu borgen, ist es da nicht augenscheinlich, daß das Einkommen des einen nach und nach abnehmen, das des anderen dagegen zunehmen wird, bis die Zeit kommt, wo Jakob als Resultat des ersten Ausleihens eines Pöbels den ganzen Arbeitsertrag Wilhelms erhalten, d. h. wo letzterer, der Wirkung nach, fein Sklave werden wird? Ist also der Zins natürlich und billig? Dies Beispiel beweist es nicht, was Bastiat (und viele andere) als die Grundlage des Zinses bezeichnet: „die dem Werkzeuge innewohnende Kraft, die Produktivität der Arbeit zu erhöhen", ist weder nach Grundsätzen der Gerechtigkeit noch tatsächlich die Grundlage des Zinses. Der Trugschluß, welcher denen, die sich nicht die Mühe geben, es zu zergliedern, Bastiats Beispiel als überzeugend erscheinen läßt, liegt darin, daß sie mit dem Ausleihen des Hobels den Gedanken einer Übertragung größerer Produktionskraft, die ein pobel der Arbeit gibt, verbinden. Eine solche ist aber in Wirklichkeit nicht darin eingeschlossen. Das wesentliche Ding, das Jakob an Wilhelm verlieh, war nicht die vermehrte Macht, welche die Arbeit durch den Gebrauch von pöbeln erwirbt. Um dies anzunehmen, müßten wir voraussetzen, daß die Anfertigung und der Gebrauch derselben ein Geheimnis oder ein Patentrecht war, womit das Beispiel in den Bereich des Monopols, nicht des Kapitals, fiele. Das wesentliche Ding, das Jakob dem Wilhelm lieh, war nicht das Vorrecht, seine Arbeit in einer wirksameren weise anzuwenden, sondern der Gebrauch des konkreten Ergebnisses einer zehntägigen Arbeit, wäre „die den Werkzeugen innewohnende Macht, die Produktivität der Arbeit zu vermehren," die Ursache des Zinses, dann würde der Zinsfuß mit dem Fortgänge der Erfindungen steigen. Dies ist jedoch nicht so; auch wird man von mir nicht mehr Zinsen bean spruchen, ob ich nun eine Nähmaschine zu so Dollars oder für so Dollars Nadeln, ob ich eine Dampfmaschine oder einen pausen Mauersteine im gleichen werte borge. Das Kapital ist, gleich den Gütern, austausch fähig. Es ist nicht ein und dasselbe Ding; es ist alles und jedes, was inner halb der Austauschkreises denselben wert hat. Auch vermehrt die Ver besserung der Werkzeuge die reproduktive Kraft des Kapitals nicht wohl aber die produktive Kraft der Arbeit. Und ich möchte glauben, daß, wenn alle Güter aus solchen Dingen wie pöbeln beständen, und alle Produktion eine ähnliche wäre, wie die der Zimmerleute, d. h. wenn die Güter nur aus den unfertigen Stoffen der Erde und die Produktion nur darin bestände, dieselben in verschiedenste formen umzugestalten, der Zins nur ein Raub an der Erwerbstätigkeit wäre und nicht lange bestehen könnte. Dies will nicht sagen, daß dann keine Ansammlung stattfände; denn obschon die pofsnung auf Zunahme ein Beweggrund ist, um Güter in Kapital umzuwandeln, so ist sie doch nicht der Beweggrund, wenigstens nicht der hauptsächlichste Beweggrund für die Anhäufung. Kinder werden ihre Pfennige für Weihnachten

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

L’ Economia Italiana Dal 1919 Al 1929. Amministrazione Presso la Rivista Internazionale “Metron”, Istituto di Statistica della R. Università, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.