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Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen

Monograph

Identifikator:
834582015
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77707
Document type:
Monograph
Title:
Régime des chambres de commerce
Place of publication:
Paris
Publisher:
Libr.-impr. réunies
Year of publication:
1894
Scope:
1 Online-Ressource (390 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter und Arbeiterinnen
  • Title page
  • Einleitendes
  • Die Arbeitsverhältnisse
  • Contents

Full text

7 
die alle in den gleichen Enquetebogen untergebracht werden 
mussten, war mit einem gewissen Ausfall zu rechnen. 
2. Arbeitszeit. Diese Fragen bilden das beste und wert 
vollste Material in ihren Antworten, und von den 340 Bogen 
war nur ein einziger vollständig auszuschalten. 21 Bogen ent 
halten nur die Angaben der täglichen Arbeitszeit ohne Begren 
zung, so dass also auch z. B. über die Mittagspause keine Auskunft 
erteilt wird. Je 12 geben den Beginn und den Schluss des Arbeits 
tages nicht an. 
Die Fragestellung mit der Unterscheidung des Maximal 
arbeitstages in der stillen Zeit und in der Saison passt, wie dies 
schon bei der Lehrzeit der Fall war, nicht für alle Berufe. 
Mehrere haben sich bei der Beantwortung so zu helfen gewusst, 
dass sie die Arbeitseinteilung in den Sommer- und Winter 
monaten notierten. Viele Ladentöchter hatten das Bedürfnis, 
noch speziell die Arbeit an Samstagen zu beschreiben, was 
sicher durch eine besondere Frage hätte berücksichtigt werden 
sollen. 
Die einfache Frage: „Haben Sie Ueberzeitarbeit?“, ist in 
dieser Form ungenügend, und man kann es den Befragten kaum 
verargen, dass sie in 100 Fällen darauf nicht reagierten. 
Auch die Frage nach der Vesperpause ist in 50 Fällen 
unbeantwortet geblieben, und einige der Arbeiterinnen hatten 
das natürliche Verlangen, auch die Dauer der Pause anzugeben. 
„Ferien.“ Logischerweise hätte diese Fragestellung der 
Arbeitszeit angegliedert werden sollen, statt jener über die Lohn- 
verhiltnisse. Nur 29 haben die Beantwortung unterlassen, da 
gegen die Frage nach bezahlten oder unbezahlten Ferien haben 
101 nicht berücksichtigt. Ferner ist zu bemerken, dass einige 
Damenschneiderinnen, Modistinnen und Weissnäherinnen die Zeit 
der regelmässigen Arbeitslosigkeit als Ferien angegeben haben. 
3. Lohnverhältnisse. Wenn die Fragen nach der 
Arbeitszeit wirklich vorzügliche Beantwortung fanden, so ist dies 
naturgemäss beim Lohne weniger der Fall. Trotz der Zusicherung 
der „vertraulichen Mitteilungen“ kann doch das Misstrauen auf 
diesem Gebiete nie ganz besiegt werden. 56 Bogen enthalten 
keine Antwort oder dann nur eine allgemeine, wie „befriedigende 
Zustände“, „genügend“ etc. Dagegen sind es nur 31 Bogen, die 
über die Zahlungsfrist keine Auskunft geben.
	        

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Die Arbeitsverhältnisse Zürcherischer Ladentöchter Und Arbeiterinnen. Kommissionsverlag von Albert Müller, 1914.
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