Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

DEUTSCHT.AND — Bayern (Sociales). 
155 
man aber zur Einreibung schreiten wollte, fehlte es gerade in der 
Hälfte der Regierungsbezirke, nämlich in der Pfalz, Ober- und Unter 
franken und in Schwaben, an der nöthigen Anzahl junger Männer, 
um das Contingent vollständig stellen zu können, — grossentheils 
Folge der heimlichen Auswanderungen, um sich der Conscription zu 
entziehen. (Nach Massgabc der 1832 und 1833 Geborenen sollte die 
Pfalz 2211 M. liefern; cs waren aber nur noch 1218 vorhanden, 
worunter gerade zumeist die Untauglichen.) In dem den Kammern 
vorgclegten Etat ist, da eine wirkliche Einreihung nicht stattfand, 
folglich Kosten nicht erwachsen, von diesem ganzen Institute der 
„eingereihten Assentirten“ keine Rede. 
Landwehr. Dem Gesetze gemäss soll dieselbe allenthalben bestehen ; 
sie ist aber thatsächlich nur in den grössern Städten und ausserdem auf 
dem Papiere vorhanden ; in der Pfalz fand man es nicht für zweckmässig, 
sie auch nur dem Namen nach zu organisiren. Die Einrichtung ist jeden 
falls dermalen ohne alle praktische Bedeutung. (Auf dem Papiere er 
scheint eine Landwehr von 54,410 M. Infanterie und 2600 Cavallerie.) 
Festungen. Ingolstadt und Germersheim (beide neu erbaut, erstes 
mit einem Aufwandc von 18 Va Mill., letztes mit einem von etwa 
13 Mill.), Landau (Bundesfestung, im Frieden blos von Bayern zu 
besetzen). In Ulm hat Bayern das Mitbesatzungsrecht (Neu-Ulm liegt 
auf bayerischem Gebiete). Ausserdem einige kleine festen Punkte : 
Marienburg bei Würzburg etc. 
Geschichtliche Notizen. Die Kriegsmacht Pfalz-Bayerns vor 1789 
ward auf 24,000 M. berechnet, wovon jedoch nur 7000 präsent wa 
ren. Die Kriege zur Rheinbundszeit, 1805, 7 und 9 (besonders in 
Tirol) erheischten viele Menschenopfer, und wenn auch keine bayer. 
Truppen nach Spanien gesendet wurden, so ging dagegen im Russ. 
Feldzuge fast das ganze Contingent von 30,000 M. zu Grunde. Die 
höchste Formation des bayerischen Heeres betrug ungefähr 47,000 
M., also selbst in der Napoleonischen Kriegszeit wenig mehr als die 
Hälfte der jetzigen. Nach dem Rieder Vertrage ungemeine Anstren 
gungen; Vermehrung der Armee auf 86,000 M., (freilich ohne damit 
die erwarteten diplomatischen Erfolge erlangen zu können). 
Sóplale VerllciKiiissc* Ueber Ansässigmachung, Gewerbs- 
freiheit u. s. w. herrschen in den Gebieten links und rechts des 
Rheines geradezu entgegengesetzte Principien. In den 7 älteren Re 
gierungsbezirken gelten die Grundsätze der Beschränkung, in der Pfalz 
(aus der Zeit der Vereinigung mit Frankreich her) jene der Freiheit. 
— In den erstbezeichneten Gebictstheilen hat sich nicht nur das 
Zunftwesen erhalten, sondern auch (jedoch erst seit der 2. Hälfte des 
18. Jahrhunderts) das System der Realrechte ausgcbildet. Zu An 
fänge des 19. Jahrhunderts (1802, bes. Verordnung v. 1. Dec. 1804) 
suchte man diesen Zustand zu brechen, allein nicht durch Einführung 
voller Gewerbsfreiheit, sondern indem man den Gewerbsbetrieb von 
dem bureaucratischen Ermessen, von der Ertheilung einer Concession 
durch die Behörden, abhängig machte, und solche Concessionen in 
grosser Anzahl verlieh. Durch Verordnung vom 2. Oct. 1811 ward
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Textilindustrie Sämtlicher Staaten. Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.