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Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

248 
SCHWEIZ — Fmaixzen. 
Ill diesen Rechnungen sind viele bloss formelle Uebertrüge aus 
frühem Etats einbegriffen ; ebenso durchlaufende Posten; endlich solche 
Lasten, welche in andern Staaten, als Leistungen der Gemeinden und 
Kirchen, ausser dem Staatsbudget bleiben. Unter Berücksichtigung dieser 
Momente erhalten wir für die Finanzverwaltungen in der ganzen 
Schweiz, Bundes- und Kantonallasten zusammengerechnet, folgende 
Totalresultate : 
Netto der Rechnungen des Bundes 2'/j Mill. Fres. 
der Kantone 19% - 
Zusammen ungefähr 22 - - 
Hievon treffen auf die Hauptpositionen : 
directen Steuern 
indirecten Abgaben 
der Einnahmen: der Ausgaben: 
aus Domänen ungefähr 4'% Mill. Besoldungen 2’000,000 
6 - Unterricht 4’500,000 
- Militär 3’500,000 
Pensionen 60,000 
Schulden 450,000 
^ Die directen Steuern bestehen fast allenthalben nur in einer 
Vermögens- und Einkommen- (als einziger directen) Steuer. Bios ini 
Waadt und in einem kleinen Theile von Bern kennt man eine Grund 
steuer. — Unter den indirecten Abgaben erscheinen die eidgenös 
sischen Zolle, dann Auflage auf Salz (sehr massig, doch verschieden 
in den einzelnen Kantonen,*) Stempelpapier, Erbschaftsabgaben etc.— 
Sehr häufig schliessen die Budgets mit einem Deficit ab. Allein es 
besteht dieses nur scheinbar, indem man, um alle Fälle vorzusehen, ge 
wöhnlich die Einnahmen äusserst niedrig, die Ausgaben nach dem 
höchsten denkbaren Anfalle veranschlagt, so dass sich sehr oft bei 
den Rechnungsabschlüssen Ueberschüsse ergeben, während die Bud 
gets Deficite in Aussicht gestellt hatten. Auch bezeichnet man zu 
weilen die ganze Summe als Deficit, welche durch directe Steuer 
aufgebracht werden muss, indem man solche in einigen Kantonen 
überhaupt noch gar nicht kennt. 
Die Kantonalschulden rühren meistens von unmittelbaren Er 
werbungen her. Sie betrugen bis zur neuesten Zeit in allen Kantonen 
zusammen wohl höchstens 8 Mill. Frkn., wovon etwa 5 Mill, auf das 
hierin eine Ausnahme bildende, hart bedrängte und bedrückte Tessin 
treffen. Sodann haben in letzter Zeit verschiedene Kantone ansehnliche 
Anlehen für Eisenbahnbauten abgeschlossen. In den meisten Kantonen 
übersteigt jedenfalls das Activvermögen weitaus den Schuldbetrag. 
Zum Schlüsse noch ein Paar von dem Verfasser dieses vor eini- 
pn Jahren berechnete Vergleichungen. Das Budget des Kantons 
Zürich ergab, mit Dazurcchnung des entsprechenden Antheils an dem 
Bundesbudget, — gegenüber der Finanzverwaltung einiger deutscher 
Staaten von beiläufig gleicher Bevölkerung, folgende Hauptresultate 
(alle Summen auf preuss. Thlr. reducir!) : 
) gewöhnliche Preis des Salzes ist 8 Cent, für das Pfund; dieses 
nothwendige Lebensbedürfniss ist also hier wohlfeiler, als dasselbe den Ange 
hörigen derjenigen Länder verkauft wird, aus welchen die Schweiz einen Theil 
ihres Salzes bezieht.
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Meyer & Zeller, 1857.
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