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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

Full text: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Sauerfutter, Preßfutter, Schnitzel. 
257 
Auch findet man in dem bei 50—60° vorgetrockneten Sauerfutter entweder keine 
oder doch erheblich weniger freie Säure als im frischen Zustande. Um daher Ge 
samt-Stickstoff und freie Säure zu finden, darf man nicht, wie bei Trockenfutter, die 
vorgetrocknete, sondern man muß die ursprüngliche frische Masse verwenden. 
1. Gesamt-Stickstoff. Zur Ermittelung des Gesamt-Stickstoffs kann man wie 
folgt verfahren: 
a) 100 g (bei feinstengeligen) oder 200 g und mehr (bei grobstengeligen 
Massen) des tunlichst fein zerschnittenen Sauer- bezw. Preßfutters werden wie bei 
Stallmist (S. 131, b) in 100—200 ccm der für das Kjeldahl-Verfahren benutzten 
Schwefelsäure, welche sich in einer geräumigen, vorher nebst Pistill gewogenen 
orzellanschale befindet, nach und nach in kleinen Mengen eingetragen, indem man 
mit dem Pistill langsam rührt und die härteren Stücke leise zerdrückt. Man trägt 
eist eine neue Menge ein, wenn die vorherige der Hauptsache nach zergangen ist. 
feinstengeligen und feuchten Futtermassen zergeht alles infolge der natürlichen 
tzung verhältnismäßig rasch zu einem gleichmäßigen, mehr oder weniger 
unnen Brei; bei grobstengeligen Massen (wie Mais, Lupinen usw.) unterstützt man 
16 Aufschließung dadurch, daß man die Schale in ein mäßig erwärmtes Sandbad 
® e tzt und unter öfterem Umrühren mit dem Pistill so lange erhitzt, bis die gröberen 
ncke zergangen sind. Alsdann läßt man unter Bedecken der Schale erkalten, 
^ägt und verwendet von dem tüchtig durchgerührten gleichmäßigen Brei 30—50 g 
weiteren vollständigen Verbrennung. Diese werden direkt in die für die 
^Jeidahl-Bestimmungen verwendeten Kolben auf einer größeren Wage, die noch 
an zeigt, — diese Genauigkeit ist für die angewendete größere Menge aus- 
hend — abgewogen, mit noch weiteren 10 ccm Schwefelsäure, sowie 1 Tropfen 
CKsilber versetzt, anfänglich mit ganz kleiner Flamme erhitzt und diese erst 
' ei gert, wenn das überschüssige Wasser verdampft ist. Im übrigen wird wie 
Sonst verfahren. 
nis ( ^ ese Weise erhält man stets gleichmäßige und übereinstimmende Ergeb- 
So | ir den Stickstoff gehalt dieser Futtermittel, 
oder ■ St ^ em ® auer f utter e ' ne beträchtlichere Menge Salpetersäure vorhanden 
lieh ZU Vermuten ) 80 nimmt man auf 300 ccm konzentrierte Schwefelsäure ursprüng- 
1 etwa 100 ccm Phenol-Schwefelsäure (vergl. S. 141, a). 
öas ^ ,^ ac k O- Kellner (1. c.) befeuchtet man die zerschnittene Sauerfutter- 
8et 6 , verdünnter Salzsäure, trocknet hiermit bei 50—60°, zermahlt die vor- 
dieseW^ 6 ^ asse unc * bestimmt den Stickstoff in der lufttrocknen Substanz. Auf 
. eise wird nach Kellners Versuchen das freie Ammoniak bezw. kohlensaure 
^■mmon i 
durch eS p inrnUn ^ der Trockensubstanz etwas zu hoch aus, 
vor Verflüchtigung geschützt. Zwar fällt durch die Bindung von Salzsäure 
mung der Trockensubstanz etwas zu hoch aus, indes wird dieses Plus 
*ls aufc" Z erflUc , hti e un S von aromatischen Stoffen und flüchtigen Säuren mehr 
beim / eWogen - Nach F. W. A. Woll 1 ) soll indes die Besprengung mit Salzsäure 
ergebe^ °] C ') Uen ^ es ® auer l u tt ers nicht oder nur unwesentlich mehr an Stickstoff 
We ithak' ^ erner bann man 100—200 g fein zerschnittenes Sauerfutter in einen 
Verschlief 611 ^°^ )en füllen, diesen mit einem doppelt durchbohrten Gummistopfen 
führt und 6 ', ( * urcl1 dessen eine Öffnung ein Glasrohr bis auf den Boden des Kolbens 
erstens p dessen andere Öffnung ein Glasrohr bis unter den Pfropfen mündet; 
Kolben i n °*. dient als Zuleitungs-, letzteres als Ableitungsrohr. Man setzt den 
n ein Vasserbad, erwärmt dieses bis zum Kochen und leitet trockne, 
Land- 
’) Landw. Versuchs-Stationen 1889, 
J wirtschaftliche Stoffe, 3. Auflage. 
36, 161. 
17
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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