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Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

GROSSBRITANIEN — Finanzen, in früherer Zeit. 
11 
328,344 Pf. Colonial- u. Consularwesen, 756,169 Pf. diverse, spezielle Anstalten, 
218,342 f wolilthätige Anstalten und 100,000 < für unvorges. Erfordernisse. 
Pensionen etc. 
Zu erwähnen ist, das die Geistlichkeit enorme Einkünfte aus 
den ihr belassenen Gütern bezieht. — Die Civilliste mit 396,570 Pf. 
ist verhältnissmässig gering, doch sind sehr ansehnliche besondere Be 
züge und die Apanagen nicht einbegriffen. Beispielsweise erhält Prinz 
Albert, der Gemahl der Königin, 30,000 Pf. 
Staatsbedarf in früherer Zeit. 
Im Jahre 1685 betrugen die gesammten Staats-Einkünfte un- 
gefähr 1’400,000 Pf. Dazu lieferten: die Accise 585,000, der Zoll 
530,000, die Kaminsteuer 200,000. Der Rest floss aus den Domänen, 
dem (damals noch nicht an die Geistlichkeit abgetretenen) Zehnten, 
den Herzogthümern Cornwall und Lancaster, und den Geldstrafen. — 
Was die Ausgaben betrifft, so würde die Schuld des Königs etwa 
80,000 Pf. jährlich erheischt haben; allein dieser Posten ward nicht 
bezahlt. Die Kriegsmacht kostete : Landheer 290,000, Marine 380,000, 
Artillerie 60,000, zusammen 730,000 Pf. Die Civilverwaltung bela 
stete die Staatskasse nur wenig; das meiste davon ward durch die 
Städte oder aus den Strafen gedeckt. Die diplomatischen Ausgaben 
erforderten höchstens 20,000 Pf. Allein neben der Hofverschwendung 
verschlangen Günstlinge ungeheuere Summen. Der Herzog v. Ormond 
bezog jährlich 22,000, der Herzog v. Bukingham 19,600 Pf. Monk 
hinterliess ein Jahreseinkommen aus seinen vom Staat erhaltenen Gü 
tern von 15,000 Pf. und ausserdem 60,000 Pf. haar. Dagegen hatte 
der Erzbischof (im Vergleiche zu später, erst) 5000 Pf. (s. Macaulay, 
history of England from the accession of James the second.) 
Im Jahre 1709 betrug der Staatsaufwand 7 Mill., eine für un 
geheuer gehaltene Summe. Die Bezüge der Günstlinge waren noch 
enormer geworden. Marlborough hatte jährlich 54,825, seine Frau 
ausserdem 9500 Pf., ungerechnet den Ertrag der ihnen geschenkten 
Domänen (Blenheim etc.). — Nach dem Normativ von 1669 erhielten 
die englischen Gesandten in Frankreich, Spanien und beim deutschen 
Kaiser 100 Pf. täglich, und 1500 Pf. jährlich für Equipage; jene 
in Portugal, Holland, Schweden etc. 10 Pf. täglich und 1000 Pf. 
Pferdegeld. Allein die Besoldungen wurden oft Jahre lang nicht aus 
bezahlt. (b. Lord Mahon, history of England from the peace of Utrecht 
to the peace of Versailles.) 
Im Jahre 1784 betrugen die Staatseinkünfte 10’856,967; 1785: 
12’499,926 Pf. Dazu kommen die Irlands, 1784 mit 1’093,881 Pf. 
Die Kriege gegen Frankreich erheischten grössere Summen. 1797 
schlug Pitt die Einführung der assessed taxes vor, deren Ertrag er auf 
7 Mill, schätzte, aber nur 4 erhielt. — 1798 belief sich die Gesammt- 
sumine der Einkünfte auf 23’100,000, 1799 auf 25’600,000. Pitt 
verlangte schon 1798 10 Mill, mehr, denn dieses Zunehmen ging ihm 
zu langsam; er beantragte Erhöhung der alten und Einführung neuer 
Abgaben, namentlich einer Einkommensteuer {Income tax) ; es handelte
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Meyer & Zeller, 1857.
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