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Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

' NORWEGEN — Finanzen. 
271 
Confession: Die lutlierische allein herrschend (230 Mormonen.) — 
Nationalitäten: Ausser den eigentlichen Norwegern, germanischen Ur 
sprungs, etwa 12,000 Finnen (Quenen) und 4000 Lappen (hier Finnen ge 
heissen). — Städte. In diesen lebten 1855 197,721 Menschen. Christia 
nia hat etwa 25,000, Bergen 28,000, Drontheim 14,000 Einw. — 
Geschichtliche Notizen. Norwegen, früher ein selbständiges Reich, war 
seit 1387 Dänische Provinz. Als der König von Dänemark durch 
den Kieler Friedensvertrag v. 14, Jan. 1814 das Land an Schweden 
abtrat, Hessen sich die Norweger nicht in solcher Weise verhandeln, 
sondern sie setzten sich zur AVehr. Sie gaben sich, 17. Mai 1814, zu 
Eidsvold eine freie Verfassung. Nach einigen Kämpfen mit den 
schwedischen Truppen kam es zu einem Vertrage mit dem schwe 
dischen Konprinzen, dessen Ifauptergebniss die modificirte \ erfassung 
vom 4, Nov. 1814 ist, derzufolge Norwegen ein freies, selbständiges, 
nntheilbares und unabhängiges Reich bildet, und zu Schweden in 
keiner weitern specieilen staatsrechtlichen Beziehung steht, als dass 
es denselben König hat. 
FillcliiZCIl* Das Budget für 1851—54 (das neueste liegt uns 
nicht vor) nahm einen Staatsbedarf an von 3’200,000 Species. Davon 
sollten ungefähr 2 Mill, durch Zölle, 1 Mill, durch sonstige Einnah 
men, 170,000 Spec, aus dem Cassaübersehusse der Vorjahre gedeckt 
werden. — Der Hof kostete 96,000 Species (64,000 für den König, 
32,000 für den Kronprinzen); das Landheer 760,000, die Marine 
367,000, die Schuld 330,000. — Im Jahre 1854 ward auch der 
Norwegische Storthing zur Bewilligung von % Mill. Species für 
Kriegsrüstungen bestimmt. 
Die Geschichte des Norwegischen Finanzwesens ist in mehrfacher 
Hinsicht interessant. Als sich Norwegen von Dänemark trennte, war 
es vollständig ausgesogen; Silbergeld sah man fast nirgends mehr, 
dagegen war das Land mit 25 Mill. Papiergeld überschwemmt. Der 
Unabhängigkeitskrieg hatte überdies die Ausgabe von weitern 14 Milk 
Thlr, Zetteln iiothwendig gemacht, denn das Land bekam nirgends 
Darlehen. Zudem bestimmte der Kieler Tractat, dass Norwegen 
2'400,000 Th. in Silber (Species) von der Dänischen Schuld übernehmen 
müsse. Als Unterpfand für alle diese Schuldposten hatte man nur 
den Werth des Staats-G rundeigenthums mit dYg Mill. Species. Der 
Cours des Papiergeldes sank immer tiefer. — Im Jahre 1815 war 
die Noth aufs Höchste gestiegen; man musste auf ein energisches 
Rettungsmittel denken; zu dessen Ergründung der nach der neuen 
Verfassung facti sch regierende Bauernstand zwar keine „geeignete 
Finanzbeamte,“ dagegen viele practische und pratriotische Männer 
besass. Man erkannte die Nothwendigkeit, ein Mittel zu schaffen, 
um die Einlösung des Papiergeldes zu sichern, so oft solche Einlö 
sung begehrt werde. Zu diesem Behufe auferlegte die arme Nation 
sich selbst zunächst ein Z wangsanlehen von 2 Mill. Sp. Sie bil 
deten den Grundfond für eine neue Bank, welche für 4 Milk Thlr. 
jederzeit einlösbare Bankzettel emittirte. Die ganze Masse des 
alten Papiergeldes sollte eingezogen werden und es sollten dabei 10
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Meyer & Zeller, 1857.
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