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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

Die Spätromantik. 
127 
dem Liede selbständig seine Form zu geben. Und dies be— 
deutete eine Freiheit, die er reichlich nutzte. Er hat „Am 
Brunnen vor dem Tore“ und „An Schwager Kronos“, er hat 
„Die junge Nonne“ und die „Grenzen der Menschheit“ kom— 
voniert: keine der möglichen Liedformen, die bis zur Gegen— 
wart hin entwickelt worden find, ist ihm schon völlig fern ge— 
blieben. Da ordnen sich denn die Lieder gelegentlich wohl 
zu Zyklen, wie in der „Winterreise“ und in dem sogenannten 
„Schwanengesang“; das Volkstümliche paart sich mit dem Kunst— 
mäßigen früherer Zeiten; das Ganze schließt sich, und der 
Meister erscheint fast als ein Symphoniker des Liedes. Da 
wird in anderen Fällen die geschlossene Form durchbrochen und 
der Klavierapparat fast zur Programmmusik erweitert. Da 
zeigt sich wohl auch der sichere Stil und die Tabulatur des 
Volkslieds: und das Heideröslein entsteht. Da bringt endlich 
ein Opus 1 — die Nummern bezeichnen bei Schubert, der 
sich um seine musischen Kinder nicht im geringsten, am wenigsten 
etwa durch Reihezahlen kümmerte, freilich nicht sicher die relative 
Zeit des Entstehens — da bringt also ein Opus 1 alsbald 
den „Erlkönig“ und in ihm die Vollendung der musikalischen 
Form der Ballade. Da erweitert sich manches Lied sogar zur 
dramatischen Skizze von gedrängtester Empfindung; und der 
Dichter steht beschämt vor dem Gefühlsreichtum des Komponisten. 
Doch wie auch die Form moduliert wird: eins bleibt be— 
stehen, die Klarheit und auch noch die wenngleich künstlerisch 
gewandte Volkstümlichkeit des Ganzen. Schuberts Lieder 
hauchen Erdgeruch aus gleich dem gesunden Brodem der Pflug-⸗ 
furche, sie sind nicht „vornehm“; raffinierte Halbempfindungen 
parfümierter Kreise, etwa Schlegels „Windesrauschen, Gottes 
Flügel“, vermag der Meister nicht befriedigend in Töne zu fassen. 
Denn dazu sagen seine Lieder von vornherein viel zu deutlich 
und zu genau, was sie wollen; die ersten Takte schon schlagen 
die richtige Stimmung an; durchsichtig ist die Melodie geführt, 
und die Klavierbegleitung zeichnet breit, oft mit enormer, kaum 
je übertroffener Kunst der Malerei die festesten Umrisse der 
Umwelt.
	        

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L’ Algérie Économique En 1930. Carbonel, 1930.
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