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Neuzeitliche Krüppelfürsorge

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Bibliographic data

fullscreen: Neuzeitliche Krüppelfürsorge

Monograph

Identifikator:
834623471
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30699
Document type:
Monograph
Author:
Holzer, Franz
Title:
General-Zoll-Tarif für die Ein- und Ausfuhr aller Waaren folgender europäischen Staaten: Oesterreich-Ungarn, Deutschland [usw.]
Place of publication:
Wien
Publisher:
Spielhagen & Schurich
Year of publication:
1884
Scope:
Online-Ressource
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Neuzeitliche Krüppelfürsorge
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines und Geschichtliches zur Krüppelfürsorge von Univ-Prof. Dr. Weber, Münster i. Westf.
  • Die Krüppelfürsorge in der Provinz Westfalen
  • Krüppelfürsorge und Gesetzgebung
  • Über das Krüppeltum, seine Ursachen, Verhütung und Behandlung
  • Die Aufgaben und die Tätigkeit der Krüppelfürsorgestellen unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse des Industriebezirkes
  • Vorbeugung des Krüppeltums, Überwachung des Heilverfahrens und Entlastung der Krüppelfürsorge
  • Ambulante Krüppelfürsorge als Aufgabe der Bezirksfürsorgeverbände
  • Erziehung und Berufsausbildung der jugendlichen Krüppel
  • Die Lehrlinge im Krüppelheim und die modere Berufsschule
  • Nachgehende Fürsorge und Arbeitsbeschaffung für Krüppel
  • Welche Krüppel gehören in ein Krüppelhem, welche in ein Siechenheim?
  • Psychiatrie und Krüppelfürsorge
  • Das orthopädische Schulturnen als Mittel zur Bekämpfung der Rückenschwäche und Wirbelsäulenverbiegungen
  • Die wichtigste Literatur über das Krüppelwesen

Full text

blieben jedoch einstweilen vereinzelte Erscheinungen, die sich auf Süd- 
deutschland beschränkten und in den nächsten Jahrzehnten keinen 
weiteren Ausbau erfuhren. Insbesondere spürte man in Norddeutsch- 
land von den Wirkungen dieses süddeutschen Anstoßes noch Jahrzehnte 
hindurch garnichts. 
1889 wurde in Münster i. W. die orthopädische Heilanstalt 
„Hüfferstiftung“ errichtet. Während schon eine Anzahl PRrivatan- 
stalten für bemittelte Krüppel bestanden, war dies die erste Anstalt 
für unbemittelte Krüppel. 
Der im Jahre 1821 zu Münster geborene und 1895 gestorbene 
Rentner W. Hüffer stiftete eine beträchtliche Geldsumme mit der Be- 
stimmung, „vorzugsweise armen und minderbemittelten, an krüppel- 
haften Gebrechen leidenden Personen jeder Konfession Heilung und 
Pflege sicherzustellen“ (vgl. Bericht über die Verwaltung der ortho- 
pädischen Heilanstalt Hüfferstiftung, 1912, S. 3). Man begann mit 
einem bescheidenen Hause in der Bergstraße, bis man 1903 das jetzige 
große, moderne Gebäude beziehen konnte. Die Einrichtungen der 
Hüfferstiftung sind so musterhaft, daß Ministerialdirektor Althoff bei 
Gelegenheit der Vollversammlung des Vereins für ärztliches Fort- 
bildungswesen 1904 in Berlin sogar behauptete, „daß diese Anstalt die 
beste im Preußischen Staate sei und daß eine solch vortreffliche Ein- 
richtung bisher an keiner Universität zu finden sei“. Die Aufstellungen 
über die ersten Jahrzehnte beweisen, daß die Anstalt ihrer Zielsetzung, 
vorzugsweise armen, krüppelhaften Personen zu dienen, gerecht ge- 
worden ist. Es entfielen von den Pflegetagen 70 Prozent auf Be- 
dürftige, die entweder gar kein oder nur geringes Entgelt zahlen 
konnten (vgl. Zeitschrift Caritas, X. S. 217). 
1904 ging von dem geistlichen Rektor Sommer in Olsberg i. Westf. 
ein Aufruf aus zur Gründung eines caritativen Vereins für Heilung, 
Pflege und gewerbliche Ausbildung verkrüppelter Personen. Die neue 
Gründung nahm den Namen „Josefs-Gesellschaft“ an und wurde in 
das Vereinsregister Bigge-Ruhr eingetragen. Wenn die Hüfferstiftung 
auch vorzügliche ärztlich-orthopädische Arbeit leistete, so konnte sie 
doch nicht als modernes Krüppelheim angesehen werden, da Schul- 
unterricht und gewerbliche Ausbildung fehlen. Die Josefs-Gesellsschaft 
verfolgte neben dem Zweck der ärztlichen Versorgung der Krüppel 
auch das Biel der Erziehung, des Unterrichts und der gewerblichen 
Ausbildung. Die Entwicklung der Josefs-Gesellschaft und ihrer An- 
stalten und Einrichtungen ist im Laufe der Jahrzehnte geradezu 
glänzend gewesen. Die sehr starke Entwicklung brachte es mit sich, daß 
eine Teilung in eine Reihe von Spezialanstalten notwendig wurde. 
Für die Einzelheiten sei verwiesen auf den Jahresbericht der Josefs- 
Gesellschaft, der 1917 in der Josefsdruckerei in Bigge erschien. 
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Neuzeitliche Krüppelfürsorge. Aschendorff, 1926.
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