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Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

Monograph

Identifikator:
834699508
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-88487
Document type:
Monograph
Author:
Zauschner, E.
Title:
Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Beck
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (LVII, 525 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
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Full text

46 
65. Allgemeine Anordnungen für die Zollämter. 
rung nur beim Nachweise vollkommen triftiger Gründe und blos nach dem 
Maße des unumgänglichen Erfordernisses eintreten zu lassen. 
In Betreff der bei den Zollämtern liegenden ausländischen Cigarren 
oder anderen Tabakmaterials darf längstens die Frist von Einem Jahre zur 
gänzlichen Räumung desselben, sei es mittelst Verzollung oder durch die Aus 
fuhr gewährt werden. 
Zur wirksamen Beseitigung der Mißbräuche, welche mit der von den 
Parteien, wenn gleich im legalen Wege erlangten Bewilligung zum Bezüge 
ausländischen Tabaks und Tabakfabricate, insbesondere von Cigarren häufig 
stattfinden, sind auf dem Nucken der zum Bezüge von Tabak bestimmten Er- 
klärungsblanquette die bezüglichen gesetzlichen Bestimmungen zur Beachtung 
für die Partei gedruckt. (%. G. B. 1858. Nr. 240; Vdgb. Nr. 63.) 
Die Finanz-Landesbehörden sind ermächtiget, die Erklärungsscheine und 
Zollquittungen über Monopolsgegenstände bis auf den Zeitraum eines wei 
teren halben Jahres zu verlängern. (Hkd. v. 23. Nov. 1842, Nr. 46712.) 
Den Bestimmungen über die Monopolsgegenstände und beziehungs 
weise die Einfuhr von Salz unterliegt auch die zur Befeuchtung der zuberei 
teten Fische während des Transportes in abgesonderten Gefäßen mitgesen 
dete oder nicht gleichzeitig mit den Fischen selbst vorkommende, sowie jede 
andere Salzbrühe. 
Diese Anordnung ist auch auf die im inneren Verkehre über die Zoll- 
Linie stattfindenden Sendungen anzuwenden, soferne die Salzbrühe im Be 
gleitscheine als aus dem Zollgebiete ausgetreten angeführt erscheint. 
Dem Waarenführer bleibt jedoch gestattet, die in dieser Begünstigung 
(Anm. 4 zur Tar. Post 14) nicht inbegriffene Salzbrühe amtlich weg 
zuschaffen und unbrauchbar zu machen und sich hiedurch jeder weiteren Ver 
antwortung zu entschlagen, welcher Act in der amtlichen Ausfertigung ersicht 
lich zu machen ist. (Vdgb. 1859, Nr. 61.) 
Das im Zolltarife enthaltene Verbot der Einfuhr von Salz ist nicht 
unter diejenigen Einfuhrverbote zu begreifen, von denen der §. 203 des Gefälls- 
Straf-Gesetzes handelt, daher auch die Strafe wegen Schleichhandels, der mit 
Salz vollbracht oder versucht wird, nach den §§. 204 und 206 des Gefälls- 
Straf-Gesetzes zu bestimmen ist. 
Bei der Einfuhr von Pulver in das Zollgebiet wird der Eingangszoll 
in die Licenzgebühr eingerechnet, daher die Letztere nebst dem Eingangszolle 
mit demjenigen Betrage eingehoben wird, um welchen sie den Eingangszoll 
überschreitet. 
Wird Pulver aus den in einem Gebietstheile, in welchem das Mo 
nopol dieser Gegenstände eingeführt ist, bestehenden Gefällsniederlagen über 
die Zolllinie an einem Zollausschlusse vorschriftsmäßig bezogen, so ist'die 
Licenzgebühr nicht einzuheben. (Hk. Präsvct. p. 5. März 1836, Nr. 1414.) 
Anmerkung. Die vorstehenden Bestimmungen erstrecken sich auch aus die 
Zollausschlüsse. (§. 384 St. M. O.) 
11. Aus Gesundheitspolizeirücksichten ist: 
a) die Einfuhr des getrockneten, mit Farben bestrichenen Obstes, 
des grünlich goldschillernden Eß- und Spielereigeschirres aus ge 
brannter Erde, und der zubereiteten Arzneimaaren verboten; 
(Abth. 28, 67, Anm. 2 und 76, a Anm. 2 z. Z. T.)
	        

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Essays of Benjamin Franklin. G. P. Putnam’s Sons, 1927.
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