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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
834699508
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-88487
Document type:
Monograph
Author:
Zauschner, E.
Title:
Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Beck
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (LVII, 525 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

— 114 — 
Zweifellos hatte die Religion in der Entwicklungs— 
geschichte der Menschen eine gewaltige Bedeutung 
In der Zeit des Ahnenkultus, der Verehrung der 
Naturkräfte in menschlicher Gestalt, bersuchte sie eine Deu— 
tung, versuchte sie zu verstehen, als völliges Verstehen noch 
unmöglich war. Sie sah schon, daß die Beherrschung det 
Natur den Menschen das höchste Glück, das göttliche, ver— 
bürgt. 
In der Zeit des Monotheismus verstand sie schon, daß 
die Welt ein Ganzes ist Sie verstand es in ideellen Sinne, 
eben weil sie es nicht materiell verstand. 
Im Christentum und in anderen großen monotheisti— 
schen Religionen, die neben der Welkeinheit die Ethik zur 
Basis ihrer Lehre machen, verkündet sie die notwendige 
Einheit des Menschengeschlechts. Sie verkündet sie nur im 
idealen Gefühl, eben weil sie sie in der wirklichen Arbeit 
nicht verkünden konnte Auf den großen lebenden sozialen 
Gefühlen fußend, die wir ausfuhrlich behandelt haben, 
wollte sie darauf die Einheit der Menschen aufbauen, die 
natürlich nur eine Gefühlseinheit, eine Einheit nur der 
Liebe, also eine nicht wirklich bestehende Einheit werden 
konnte, eben weil die wirkliche, materielle Einheit noch un— 
möglich war. Sie wollte die Unterdrückten mit ihrem Zu— 
stand, also mit der Klassenherrschaft versöhnen, und konnte 
dies nur, indem sie eine ideelle Einheit annahm. 
Die Religion hat also in den Jahrtausenden, in den 
Millionen von Jahren, als die Natur noch nicht verstan— 
den werden konnte und die Menschen noch nicht zusammen 
arbeiten konnten, auf die Möglichkeit des Verständnisses, 
und der Beherrschung der Natur und auf die Moͤglichkeil 
des Zusammenarbeitens der Menschheit hingewiesen. Das 
ist ihr gewaltiges Verdienst. 
nicht, was Begreifen ist. Was Begreifen ist, das hat Dietzgen den 
Arbeitern argemacht, und so ist durch Marx und Dießgen des 
ganze Verhältnis des Denkens und des gesellschaftlichea Seins 
klar geworden, indem der eine die Aenderungen im Denken der 
andere das Wesen des Denkens untersuchte. 
Marrx selbst hatte seine Kenntnisse der Gesellschaft aus dem 
Klassenkampf des Proletariats geschöpft, den er in Englaͤnd und 
Frankreich vor Augen sah. Dietzgen bildete seine Kenntuisse de— 
Beistes aus Marx' Kenntnis der Gesellschaft Aus Mart' Schriften 
lernte ex den historischen Materialismus kennen, und erst dadurch 
konnte Dietzgen zu seiner klaren Lehre des Geistes gelangen. Beide 
haben also hre Kenntnisse aus dem Klassenkampf des Proletariats 
geschöpft. Vas Proletariat gab ihnen durch seine Arbeit, seine 
Forderungen und seine Taten die Erfahrung, sie bildeten die Lehre, 
die Theorie. Man kann sagen, daß sie hundertfach dem Proletarial 
zurückgegeben haben, was dieses ihnen gab
	        

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Money. King, 1929.
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