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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1779735448
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164166
Document type:
Monograph
Author:
Gruntzel, Josef http://d-nb.info/gnd/121546470
Title:
Die wirtschaftliche Konzentration
Place of publication:
Wien
Publisher:
Springer
Year of publication:
1928
Scope:
78 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
4. Die Ursachen der Konzentration
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

6417] Die historisch-statistische Bemessung des Kapitals. 183 
Wir haben nur Zahlen aufgenommen, die nach ihrer technischen Herstellung und 
nach ihrer inneren Wahrscheinlichkeit uns eine gewisse Gewähr der Wahrheit zu bieten 
schienen. Es sind Zahlen, die, wie gesagt, nicht alle direkt vergleichbar sind, sofern das 
öffentliche Vermögen und der häusliche Mobiliarbesitz nicht überall gleichmäßig ein— 
bezogen sind, und sofern Geldwert und Preise in ihnen natürlich auch ihren Ausdruck 
gefunden haben, nicht bloß der reale Nutzwert. Aber trotzdem erscheinen mir die Zahlen 
sehr lehrreich. Die äußersten Gegenfätze von 400 zu 6—-7000 Mk. enthalten noch 
nicht die möglichen Extreme: heute (1902) dürften die reichsten Länder bei 6—7000 Mk. 
angekommen sein, und wenn man statt Preußen 1830 Rußland einsetzen könnte, wenn 
man statt England im Jahre 1600 dasselbe Land im Jahre 1300 zahlenmäßig fassen 
könnte, so wären wohl 100—150 Mk. die niedrigsten Zahlen. Andererseits enthält 
die Steigerung ja Elemente, die, wie gesagt, mit der realen Vermögenssteigerung nichts 
zu thun haben. Aber wir werden immer vermuten können, das nutzbare Vermögen 
und Kapital sei, von seinem Geldwert abgesehen, in England von 1600 -1885 mindestens 
auf das 5—6 fache (statt auf das 12 fache), in Preußen 1830— 1900 auf das 83 fache 
gestiegen (statt auf das 72/2 fache, wie die Zahlen sagen). 
Ich füge noch bei, daß für 1895 Mulhall analoge Zahlen berechnet hat, die ich 
nicht kontrollieren kann. May giebt sie in deutschem Gelde so an: Vereinigtes König— 
reich 6191, Frankreich 5166, Deutschland 3198, Rußland 1251, OHsterreich 2138, 
Italien 2011, Spanien 2768, Portugal 1784, Schweden-Norwegen 2337, Dänemark 
4715, Holland 3752, Belgien 3157, Schweiz 3362, Vereinigte Staaten 4797, Australien 
5248, Argentinien 3157 Mk. Auch einige absolute Zahlen des geschätzten Volks— 
vermögens führe ich noch an: Vereinigtes Königreich 1812 2190 Mill. Pfund Sterling, 
1822 2600, 1860 6000, 1885 10077; Deutschland 1875 178 Milliarden Mk. (Becker, 
heute sicher 200 und mehr), Frankreich 1892 225 Milliarden Francs, Vereinigte Staaten 
1890 62,6 Milliarden Dollars. 
Die Einteilung dieses Vermögensbesitzes in gewisse Hauptkategorien ist von nicht 
minderem Interesse. Das gemeinwirtschaftliche und charitativen Zwecken dienende Ver— 
mögen ist in Württemberg 1888 auf etwa 1000 des gesamten berechnet worden; es 
wird in Preußen erheblich mehr sein, in Staaten ohne Domänen, Staatsbahnen, 
Staatsbergwerken sicher viel weniger. In Deutschland beträgt der Wert der Staats— 
bahnen gegen 10 Milliarden, der Staatsforsten über 2, das Kapital der staatlichen 
Arbeiterversicherungskassen bald schon 1 Milliarde, das sind allein über 18 Milliarden 
von 175 - 200. 
Der Anteil des benutzten Grund und Bodens gegenüber den Gebäuden ist in 
Ländern geringerer wirtschaftlicher Entwickelung viel höher als in reichen. Bodio jchätzt 
ersteren in Italien auf 42, letzteren auf 9 Milliarden Lire. Wie ersterer relativ herabging, 
sehen wir in England; er machte vom Gesamtvermögen 1690 600/0, 1885 1700 aus; 
in Württemberg war er 1840 78,80/0, 1863 48,50/0 und 1883 34,49/0. Die Gebäude 
wurden im Vereinigten Königreich 1812 auf 14 des Bodenwertes, 1878 auf 28 ge— 
schätzt, 1885 betrug der gesamte Bodenwert 1691 Mill. Pfund Sterling, der Häuserwert 
1927. Die Rente veränderte sich in England und Schotiland so: 
aus Land aus Häufern 
1860 49 Mill. Pfund Sterling, 53 Mill. Pfund Sterling, 
1885 55 , 125 
RNeuerdings nahm der Bodenwert und seine Rente in Großbritannien erheblich 
ab. Wie der Gebaudewert steigt, seigen die Zahlen über den Versicherungswert der— 
selben in Sachsen (der den Grundwert und den Wert der in der Erde liegenden Grund— 
mauern nicht mit umfaßt); er betrug 1844 488, 1864 1869, 1884 8007, 1890 3728 
Mill. Mark (auf 13—-14 Milliarden Gesamtvermögen 1890). Der Boden- und Bau— 
wert der Berliner Grundstücke und Gebäude stieg 1842 -1892 von 8395 auf 5967 Mill. 
Mark; er ist nach Blencks Rechnung jetzt so hoch wie der gesamte Grund und Boden 
der vier Provinzen Ost- und Westpreußen, Pommern und Posen.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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