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Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
834699508
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-88487
Document type:
Monograph
Author:
Zauschner, E.
Title:
Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Beck
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (LVII, 525 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

chinesischen Provinzen, wo die Revolution gegen die Fremden am wildesten 
tobte, mehr Menschen getötet und mehr Existenzen zerstört, als ein großer 
Krieg es getan haben würde. Nicht nur erwachsene Arbeiter, sondern auch 
Kinder werden in der schändlichsten Weise ausgenutzt durch fünfzehn- oder 
sechzehnstündige Arbeitszeit ohne jede Feiertagsruhe; man nutzte auch den 
Zustrom großer Massen armer Arbeiter durch Hungerlöhne aus. Die durch 
die gründlichsten Untersuchungen festgestellten Grausamkeiten der Indu- 
striellen während des großen Aufstiegs der englischen Industrie verblassen 
gegenüber dem entsetzlichen Vorgehen der europäischen Kapitalisten in 
China. Die Europäer, welche ihr Kapital sehr nutzbringend in China anlegten, 
jetzt ruhig ihre Kupons abschneiden und jährlich große Gewinne einstecken, 
beklagen sich über die dortige bolschewistische Propaganda, ohne zu beden- 
ken, daß eine etwaige bolschewistische Propaganda haßerfüllte Seelen fand. 
Sie erkennen nicht, daß ihre ungeheueren Gewinne von Blut triefen und daß 
die Entwicklung der textilen Industrie in China seitens der Europäer eines 
der schwärzesten Kapitel der Weltindustrie ist. Hat der marokkanische Auf- 
stand nicht tiefe soziale und moralische Ursachen? Haben zu den irrsinnigsten 
Handlungen nicht Banken und Großkapitalisten getrieben? Hat die Eisen- 
industrie, die schon für so viel Blut verantwortlich ist, nicht auch für viele 
Irrtümer in Marokko die Verantwortung? War die klerikale Politik Spaniens 
nicht lange Zeit hindurch töricht und verbitternd? Wenn ein Land wie das 
Rif, kaum so reich bevölkert wie eine spanische Provinz, solch erbitterten 
Widerstand leistet, hat dieser Widerstand dann nicht tiefe Ursachen? Der 
Tag, an dem der König von Spanien den Irrtum beging, den heiligen Krieg 
gegen die Ungläubigen zu erklären, bedeutete nicht nur die Rückkehr zur alten 
klerikalen Gesinnung; er gab auch dem Widerstand der Rifleute einen er- 
habenen moralischen und religiösen Charakter. Daß die Franzosen mit ihrem 
politischen Scharfsinn versucht haben, diesen Irrtum zu verbessern, kann 
seine bösen und langwierigen Folgen nicht auslöschen. 
Wir beklagen den Widerstand, den Europa jetzt außerhalb seiner Grenzen 
findet; es erntet aber nur die Früchte seines wahnwitzigen Kapitalismus und 
seines räuberischen Geistes, der selbst die Grundlagen der internationalen 
Moral zerstört hat. Europa ist in wenigen Jahren nicht nur ein schuldbe- 
ladener Kontinent geworden; es hat zum großen Teil seinen moralischen 
Kredit verloren. 
Die Türkei und Rußland, die beiden europäischen oder besser halbeuro- 
päischen Länder, die Europa am meisten beunruhigen, sind zu ihren Exzessen 
nur durch die unseren getrieben worden. Ich selbst wohnte den internatio- 
62
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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