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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
83532351X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-26252
Document type:
Monograph
Author:
Gebhard, Hermann
Title:
Die nach dem Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetze versicherten Personen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1893
Scope:
1 Online-Ressource (X, 328 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

30 
Enquete an, die den gegenwärtigen Zustand der Dinge und das 
wahrscheinliche Ergebnis der vorgeschlagenen Änderung untersucht. 
Die dabei tätigen Personen haben weitgehende Vollmachten; sie 
können z. B. jeden Untertan unter Eid vernehmen. Von diesen 
Enqueten erhoffte Le Play sehr viel, und die ihnen zugrunde liegende 
direkte Beobachtung ist die Grundlage seiner Methode; letztere ist 
nur eine besondere Art der „direkten Beobachtung“. 
Auf sonstige Hilfsmittel hat Le Play bei seinen Monographien 
verzichtet. Wenn er auch in seinen systematischen Schriften eine 
umfassende Geschichtskenntnis verrät, so treten doch in seinem 
Urmaterial, den Monographien, die geschichtlichen Materialien 
ganz in den Hintergrund. Er war der Ansicht 1 ), daß die Sozial 
wissenschaft auf solidere Grundlagen gestellt werden könne als die 
Geschichte sie bieten kann. Alle Zeitalter der sozialen 
Welt leben noch in der gegenwärtigen Zeit. 
„Um Meister in der Sozialwissenschaft zu werden, brauchen wir also 
durchaus nicht Manuskripte zu entziffern oder auf die Historiker zurückzu 
greifen. Wir können auf unseren Eeisen die zerstreuten Materialien unserer 
Wissenschaft sammeln, um sie dann mit Hilfe unserer eigenen Vernunft zu 
vereinigen.“ 
Bei der genaueren Beschreibung der Methode wird gezeigt werden, 
inwieweit diese Grundsätze von ihm streng durchgeführt wurden. 
Notwendigkeit des Vergleichs. Die Beobachtung allein ist 
zur Beurteilung einer sozialen Erscheinung nicht ausreichend. Um 
von der Beobachtung zur Beurteilung zu gelangen, muß man M a ß - 
Stäbe haben, welche die Beurteilung erleichtern. Der Wert einer 
auf Analyse der Erfahrungen beruhenden Untersuchung wird wesent 
lich davon abhängen. ob auch die Maßstäbe der Erfahrungswelt 
entstammen, oder ob ein Ideal als Maßstab dient, das nirgends 
existiert als im Kopfe des beobachtenden Menschen. Dieser wird 
dann natürlich nirgends befriedigende Zustände finden, sondern 
höchstens solche, die seinem Ideal mehr oder weniger nahe kommen. 
Le Play war von der Notwendigkeit überzeugt, daß er seine 
Bewertungsmaßstäbe der Wirklichkeit entnehmen müsse. Er wollte 
möglichst viele menschliche Gesellschaften und ihre Einrichtungen 
kennen lernen, um durch den Vergleich festzustellen, inwiefern 
eine Gesellschaftsordnung vor der anderen den Vorzug verdiene. Da 
sein oberster Zweck darin bestand, sich seinem Vaterlande nach 
>) 0. E. I, 14.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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