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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
836084659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28892
Document type:
Monograph
Author:
Ricardo, David
Title:
Oeuvres complètes
Place of publication:
Paris
Publisher:
Guillaumin
Year of publication:
1847
Scope:
1 Online-Ressource (XLVIII, 752 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

die aus ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit dann ausschieden, mit 
der Leitung der Banken betraut worden. Da in Amerika ins- 
besondere die Kenntnis von banktechnischen Dingen viel ver- 
breiteter ist als z.B. in Deutschland, konnte man vielfach mit 
früheren Gewerkschaftsangestellten als jetzigen Bankpräsidenten 
die allerbesten Erfahrungen machen. Der amerikanische Arbeiter, 
jedenfalls der, der in Amerika geboren ist, versteht von bank- 
technischen Dingen in der Regel viel mehr als z. B. in Deutschland 
der kleine Kaufmann oder Gewerbetreibende. 
Sämtliche amerikanischen Arbeiterbanken haben die Form einer 
Aktiengesellschaft. In den Aufsichtsorganen der Bank, besonders 
im Verwaltungsrat, der ungefähr unserem Aufsichtsrat entspricht, 
haben die Vertreter der Gewerkschaften entscheidenden Einfluss. 
In ihnen sind jedoch auch Unternehmer und andere Persönlich- 
keiten, von denen man sich Vorteile für die geschäftliche Entwick- 
lung der Bank verspricht, vertreten. Selbstverständlich kommen 
nur solche Unternehmer in Frage, die stets mit den Gewerkschaften 
auf gutem Fuss gestanden haben. Von den Geschäftserfahrungen 
und von den Beziehungen dieser Privatunternehmer erwartet man 
eine Geschäftsförderung der Bank. 
Die Tatsache, dass die meisten amerikanischen Arbeiterbanken 
nur von ‚einer einzigen Organisation getragen und kontrolliert 
werden, birgt gewisse Gefahren in sich. Richtungskämpfe innerhalb 
der Gewerkschaften, persönliche Streitigkeiten und ähnliche Vor- 
kommnisse haben auch auf die Bank dieser Gewerkschaft einen oft 
schädlichen Einfluss. Einzelne Arbeiterbanken haben durch der- 
artige Vorkommnisse schon beträchtlichen Schaden gehabt, sind 
jedenfalls in ihrer Entwicklung gehemmt worden. Es fehlt der Aus- 
gleich, der dadurch herbeigeführt wird, dass verschiedene Organi- 
sationen gleichmässig an der Bank interessiert sind und irgend- 
welche Vorkommnisse in einzelnen Gewerkschaften die Entwicklung 
der Bank nicht entscheidend beeinträchtigen können. Diese Er- 
kenntnis führte auch in den Vereinigten Staaten dazu, dass die 
Träger und Gründer der Arbeiterbanken in den letzten Jahren die 
Ortskartelle, nicht mehr die Ortsverwaltungen der einzelnen Ge- 
werkschaften sind. . 
Die vorstehende Statistik zeigt den Stand der amerikanischen 
Arbeiterbanken im Oktober 1925. Sie weist fast durchweg be- 
achtenswerte Ziffern auf. Die grösste und eine der ältesten ist die 
Bank der Bruderschaft der amerikanischen Lokomotivführer, die 
zweitgrösste ist die Bank des Ortskartells des amerikanischen 
Gewerkschaftsbundes in New York. Fast alle Banken haben eine 
stetige und günstige Entwicklung hinter sich. Fehlschläge und 
Zusammenbrüche sind nur ganz vereinzelt vorgekommen, und zwar 
war die Ursache durchweg mangelhafte geschäftliche Eignung der 
48
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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