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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
836084659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28892
Document type:
Monograph
Author:
Ricardo, David
Title:
Oeuvres complètes
Place of publication:
Paris
Publisher:
Guillaumin
Year of publication:
1847
Scope:
1 Online-Ressource (XLVIII, 752 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

48 
soll, die Parteien trennen und sich die Nation für die eine derselben ent 
schieden hat, so gibt die entgegengesetzte Partei ihre Prinzipien preis, 
und indem sie die geschaffene Lage akzeptiert, findet sie tatsächlich ihr 
Ende, obgleich sie in der Geschichte in eine neue Tätigkeit aufzugehen 
scheint, die aus einem neuen Konflikt über Prinzipien geboren wird, Prin 
zipien, die den veränderten Bedingungen entsprießen 1 . Der Erfolg der 
Reformbewegung von 1832 löste die alte Torypartei auf und rief eine 
neue ins Leben; die allgemeine Anerkennung des kollektivistischen 
Prinzips, die der Erringung des Wahlrechts für die Arbeiterklasse in 
den Jahren 1867 und 1884 auf dem Fuße folgte, tötete die alte libe 
rale Partei. Eine neue ist jetzt im Entstehen. Unsere moderne Ar 
beiterpartei ist nur der Kern einer neuen Partei, die einige unserer 
dringendsten sozialen Probleme in Übereinstimmung mit gewissen 
allgemeinen Grundsätzen der Staatsverantwortlichkeit zu lösen hat, 
deren Darlegung und Erörterung die Marksteine des Überganges des 
19. in das 20. Jahrhundert bilden. 
Es wäre verkehrt, wollte man diesen Fortschritt als Zwangsgewalt 
einer „Mehrheitsherrschaft" oder als die Hörigkeit politischer Ver 
treter bezeichnen, Ausdrücke, die der Terminologie der individuali 
stischen Demokratie entlehnt sind. Er kann nur im Sinne eines orga 
nisierten Staatswesens aufgefaßt werden, dessen Organe und Aufgaben 
sich ständig differenzieren, das mit eigenem „Leben“ versehen ist, 
das wächst und sich entwickelt und dem die Prinzipien entquellen, 
die die Parteien schaffen und denen die Individuen ihre politischen 
Überzeugungen verdanken. 
Meine Beweisgründe könnte ich auf die verschiedenste Weise ver 
stärken, so könnte ich z. B. von Disziplinen der Naturwissenschaft 
aus eine Parallele ziehen. Im Beginn des verflossenen Jahrhunderts 
hatten die auf den Gebieten der Geologie und Biologie gemachten 
Entdeckungen eine Masse von Material angehäuft, das schon durch 
sein bloßes Vorhandensein den Menschengeist aufforderte, es in einem 
1 Bedacht muß auch werden, daß bei den politischen Truppenkörpern in solchen 
Zeiten der Neubildung von Parteien tatsächlich eine vollständige Interessen 
verschiebung stattfindet. So bemerkt Cobden in einem Briefe an Parkes: „Die 
große kapitalistische Klasse hat für die Corn Law-Bewegung eine vortreffliche 
Grundlage gebildet, . . . aber ich bezweifle sehr, ob ein solcher Gesellschafts 
zustand einer demokratischen politischen Bewegung günstig ist. Sollte Bright 
wieder genesen und imstande sein, eine Partei für die Parlamentsreform zu 
führen, so wird nach meinem Ermessen Birmingham ein besserer Platz für ihn 
sein als Manchester.“ (Morley: Life of Cobden, Bd. 2, pp. 199—200.)
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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