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Volkswirtschaftliches Quellenbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Quellenbuch

Monograph

Identifikator:
836084659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28892
Document type:
Monograph
Author:
Ricardo, David
Title:
Oeuvres complètes
Place of publication:
Paris
Publisher:
Guillaumin
Year of publication:
1847
Scope:
1 Online-Ressource (XLVIII, 752 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
    Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

246 
Zweiter Teil. Handel. X. Die Börse. 
rufen: das sog. „SB®t:en*Clearingliouse". Dies ist eine Abrechnungs 
stelle, ein Bureau zur Vereinfachung der Abrechnung von Termingeschäften und 
organifatorisch gewöhnlich an die betreffende Warenbörse oder den entsprechenden 
Börsenverein angegliedert. Das erste derartige Institut im Warenhandel wurde 
1876 in Liverpool für den Baumwollterminhandel nach dem Plan eines Mr. Joseph 
B. Morgan begründet, und diesem Beispiel sind verschiedene andere Terminmärkte 
gefolgt. 
Dem gleichen Zwecke dienen auf dem Kontinent auch die etwas anders organi 
sierten „Kündigungsregistraturen" und „W aren-Liquidations- 
kaffen". 
5. Der Verkehr aus der Börse. 
Bon Max Weber. 
Weber, Die Börse. II. Der Börsenverkehr. In: Göttinger Arbeiterbibliothek, her 
ausgegeben von Naumann. 2. Bd. Göttingen, Bandenhoeck & Ruprecht, 1894. ©. 49—51. 
Diejenigen, welche „börsengängige" Waren oder Papiere kaufen oder ver 
kaufen wollen, also z. B. Landwirte, die Getreide verkaufen, große Müller, die es 
kaufen, Kapitalisten, die Wertpapiere zur Anlage ihres Geldes erwerben, und andere, 
die, weil sie Bargeld brauchen, solche verkaufen wollen, sind auf der Börse am 
sichersten, Verkäufer und Käufer zu dem z. Z. für sie günstigst-möglichen Preise zu 
finden. Sie geben deshalb ihre Aufträge an einen an der Börse vertretenen Kom 
missionär. Die Auftraggeber bezeichnen dabei entweder den Preis, zu welchem 
sie äußersten Falls zu kaufen oder zu verkaufen bereit find, sie „limitieren" ihn (z. B.: 
zu kaufen 10 000 Rubel russische Noten zum Preise von nicht über — aber natürlich 
womöglich unter — 210 Jl für je 100 Rubel), oder sie geben, wenn sie in jede m 
Falle zu kaufen oder zu verkaufen wünschen, den Auftrag „unlimitiert" (z. B.: zu 
kaufen 10 000 Rubel „bestens", d. h. zu dem billigst-möglichen Preise, zu dem sie 
der Kommissionär auf dem Markt erlangen kann). Wieviel Waren oder Papiere 
einer bestimmten Art jeweilig von derartigen Auftraggebern angeboten oder gesucht, 
und welche Preise dafür verlangt oder geboten werden, hängt natürlich von der 
ganzen unabsehbaren Vielzahl von Ursachen ab, welche für die Verkaufs- oder Kaufs 
neigung der Beteiligten in Betracht kommen. 
Mit ihren Aufträgen in der Tasche begeben sich die Kommissionäre an die 
Börse und suchen dort entweder selbst einen Partner aufzufinden, mit dem sie ein 
Geschäft, wie es der Auftraggeber verlangt, so günstig wie möglich für ihn und 
jedenfalls innerhalb des Preis-„Limits", welches er angegeben hat, abschließen 
können, oder sie wenden sich an einen der Makler, welche die Vermittlung von 
Geschäften in dem betreffenden Gegenstand (Getreidesorte, Aktien der betreffenden 
Gesellschaft) zu ihrem speziellen Geschäft gemacht haben. An diese Makler gelangt 
also der größte Teil der Verkaufs- und Kaufsofferten, die an einem Börsentage in 
dem betreffenden Artikel vorliegen, — „Angebot und Nachfrage" konzentrieren sich 
bei ihnen — und sie suchen nun aus diesen Kaufs- und Verkaufsaufträgen unter 
Berücksichtigung der angegebenen Preis-„Limits" möglichst viele Geschäfte zustande 
zu bringen, um möglichst viel „Courtage" zu verdienen. 
Je nach dem Maße nun, in welchem Aufträge zum Verkauf oder zum Kauf 
bestimmter Warensorten oder Wertpapiere an den Markt gelangen, — je nach der 
jeweiligen „Marktlage" — müssen die zu einem bestimmten Preise keinen Verkäufer 
mehr findenden Kaufreflektanten mit ihren Preisangeboten in die Höhe gehen und 
so zu dem teureren Preise weitere Warenbesitzer zum Verkaufe zu bewegen suchen,
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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