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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

Full text: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
836084659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28892
Document type:
Monograph
Author:
Ricardo, David
Title:
Oeuvres complètes
Place of publication:
Paris
Publisher:
Guillaumin
Year of publication:
1847
Scope:
1 Online-Ressource (XLVIII, 752 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Kritik der Aristotelischen Natıtransicht. 269 
scheidung das „Mehr“ und „Weniger“ gegenüber.) An die Stelle 
der absoluten Gegensätze der Ontologie treten die relativen 
Richtungsgegensätze der wissenschaftlichen Betrachtung und Be- 
arteilung. Es ist ein Grundzug von Keplers Darstellungsart, dass 
er — hierin Galilei ungleich — die neuen Gedanken noch über- 
all an die Tradition der Schule anzuknüpfen sucht: hier sehen 
wir, wie selbst der alte Thomistische Satz, dass die Materie das 
principium individuationis sei, in seinen Händen zur Waffe für 
sein geometrisches Erkenntnisideal wird. Der Gegensatz tritt da- 
durch nur um so schärfer hervor: auf der einen Seite das Den- 
ken der Hypothese, auf der anderen eine Welt lebendiger Wesen- 
heiten, die nach immanenten Zwecken tätig sind; hier ein Inbe- 
griff intellektueller Prinzipien, dort ein Reich der Intelligenzen 
und „Entelechien“. (Vgl. hierzu ob. S. 44ff.) Wenn hier das Sinn- 
liche als Grundproblem festgehalten, als instrumentales Mittel 
der Wissenschaft dagegen nur in seiner Korrektur durch die reine 
Mathematik anerkannt wird, so gilt es bei den Gegnern als das 
echte Fundament der Erkenntnis, während doch das endgültige 
Ziel des Erkennens auf eine übersinnliche Wirklichkeit gerichtet 
bleibt. Wir werden sehen, wie in der Steigerung und immer 
schärferen Herausarbeitung dieses Widerspruchs das moderne 
Denken zuerst zum Bewusstsein seiner neuen Aufgabe und seiner 
neuen Eigenart gelangt ist. 
b) Der Begriff der Kraft. 
Die moderne Wissenschaft der Natur wurzelt in einer neuen 
Gestaltung und logischen Grundlegung des Kraftbegriffs. Die 
Einzelphasen, die dieser Begriff in seiner Entwicklung durchläuft, 
bilden die konkreten geschichtlichen Symptome für die Aende- 
rung, die sich in der allgemeinen Auffassung des Verhältnisses 
zwischen Denken und Sein vollzieht. Es ist der Vorzug der 
neueren Zeit, dass sie das Problem sogleich in dieser bestimmten 
Fassung ausspricht: nicht die „Substanz“, sondern die Kraft ist es, 
in der ihr Begriff des Seins sich von Anfang an konstituiert. 
Schon den ersten Vorbereitungen und Vorstufen ist dieser Grund- 
zug eigen: schon die Naturphilosophie beginnt mit der Kritik und
	        

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Foreign Trade Zones (or Free Ports). United States Government Printing Off., 1929.
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