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La Hongrie de l'Adriatique au Danube

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Bibliographic data

fullscreen: La Hongrie de l'Adriatique au Danube

Monograph

Identifikator:
844773522
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50582
Document type:
Monograph
Author:
Tissot, Victor http://d-nb.info/gnd/117628085
Title:
La Hongrie de l'Adriatique au Danube
Place of publication:
Paris
Publisher:
Plon
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (412 S., [12] Bl.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapitre V
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • La Hongrie de l'Adriatique au Danube
  • Title page
  • Chapitre Premier
  • Chapitre II
  • Chapitre III
  • Chapitre IV
  • Chapitre V
  • Chapitre VI
  • Chapitre VII
  • Chapitre VIII
  • Chapitre IX
  • Chapitre X
  • Chapitre XI
  • Chapitre XII
  • Chapitre XIII
  • Chapitre XIV
  • Chapitre XV
  • Chapitre XVI
  • Chapitre XVIII
  • Chapitre XVIIII
  • Chapitre XIX
  • Chapitre XX
  • Chapitre XXI
  • Chapitre XXII
  • Chapitre XXIII
  • Chapitre XXIV
  • Chapitre XXV
  • Chapitre XXVI
  • Chapitre XXVII
  • Chapitre XXVIII
  • Contents

Full text

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Makronen 260 Maltonweine kend und wird außerdem durch Salzen und Räu chern konserviert. Makronen nennt man ein scheibenförmiges oder flach halbkugelförmiges Gebäck, welches aus süßen und bitteren Mandeln, Eiweiß und Zucker bereitet wird und gewöhnlich auch noch Gewürze als Zutat erhält. — Die in den Handel gebrachten Kaisermakronen sind aus Kokos kernen statt aus Mandeln hergestellt worden und dürfen nicht als M. schlechthin bezeichnet werden. Malabartalg (Vateriafett, Pineytalg) wird durch Auskochen der gerösteten und gemahlenen Samen von Vateria indica {Butterbohne) mit Wasser erhalten. Es ist ein frisch grünlich gelbes, geschmack- und geruchloses Fett von talgähnlicher Konsistenz und wird sowohl zu Speisezwecken als auch zur Kerzenfabrikation verwandt. Malachit (Atlaserz, frz. und engl, Malachite), ein grünes Kupfererz, welches g eich der blauen Kupferlasur ein kohlensaures Kupferoxydhydrat i^t, nur einen höheren Kupferoxydgehalt von 7'i,t9°/o neben 19,94% Kohlensäure und 8,16% Wasser aufweist, findet sich in Form schöner Kristalle sowie blättriger, fasriger, dichter und erdiger Massen an den meisten Kupfererzlager stätten, besonders in Thüringen, Kärnten,' Corn wall, Ungarn und im Ural. Alle Vorkommnisse sind gute, leicht zu verhüttende Kupfererze, doch werden die besonders schön gefärbten, faserigen Stücke, welche infolge ihrer Zusammensetzung aus feinen Kristallnadeln seidenartigen Glanz zeigen, meist zu Gebrauchsgegenständen und Schmucksachen verarbeitet. Der Malachit be sitzt eine geringe Härte (3,5), zeichnet sich aber durch seine schöne Färbung, seinen Glanz und seine Politurfähigkeit aus. Die größten und schönsten Stücke finden sich im Ural, besonders in den fürstlich Demidoffschen Besitzungen und werden zur Herstellung von Tischplatten, Säulen, Vasen, Leuchtern und Bauornamenten benutzt. Kleinere Stücke, die zu Dosen, Ringsteinen und Broschen verarbeitet werden können, kommen auch in Tirol und anderen Orten vor. Man sor tiert die Ware nach der Farbe in foncde, ordi- na-ire, claire und pale und schätzt die dunklere am geringsten. Malachitgrün, ein seit 1878 bekannter Teer farbstoff der Triphenylmethanreihe (Tetra- methyldiaminotriphenylkarbinol), kommt in vie len verschiedenen Farbtönen von bläulichgrün bis gelblichgrün in den Handel, je nachdem die, in dem Farbstoff enthaltene Base als Oxalat, als Pikrat oder als Eisenchlorid- oder Zinkchlorid doppelsalz vorhanden ist. Die verschiedenen Handelsbezeichnungen: Bittermandelölgrün, Viktoriagrün, Neugrün, Solidgrün, Echt grün, Benzalgrün, Benzoylgrün, Kristall grün, Vert Diamant, beziehen sich zum Teil auf dieselbe Farbe. Die Darstellung erfolgt durch Einwirkung von Benzaldehyd auf Dime thylanilin und Oxydation des hierbei entstehen den Tetramethyldiamidotriphenylmethans mit Bleisuperoxyd in salzsaurer Lösung, worauf man das Oxalat in Form grüner, metallisch glänzen der Blättchen, das Chlorzinksalz, in messing gelben prismatischen Kristallen erhält. Alle diese Farben sind, mit , Ausnahme des Pikrats, in Wasser löslich, das Pikrat ist aber in Alkohol löslich und wird unter dem besonderen Namen M. spritlöslich verkauft. Das M. findet aus gedehnte Anwendung in der Färberei und färbt Seide, Wolle, Jute und Leder direkt, Baumwolle nach vorhergegangenem Beizen mit Tannin und Brechweinstein grün. Die Farben sind ziemlich echt gegen Seifen und Säuren. Auch zum Fär ben von Affichenpapier und zur Herstellung von Buntpapieren kann M. benutzt werden. Malaga, ein zu den eigentlichen Süßweinen mit mehr als 18 % Zucker gehörender Dessert wein, stammt aus der spanischen Provinz Malaga und wird meist als Weißwein aus der Pedro- Ximenez-Traube nach den verschiedensten Verfahren hergestellt. Die Grundlage der mei sten Erzeugnisse bildet der Vino maestro, ein im -Zustande beginnender Gärung durch Zu satz von 15% Alkohol stumm gemachter Most und der Vino Tierno, der durch Auspressen von Trockenbeeren mit t/s Wasser gewonnen wird. Sie erhalten meist Zusätze von Aropa, d. i. in flachen Pfannen auf Vs seines Volums eingekochter süßer Most, oder von Color, der noch weiter zur Sirupsdicke eingedampften Aropa. Beide sollen außerdem vielfach mit Auszügen von Feigen, Johannisbrot und Zuckersirup ver mischt werden. Durch entsprechende Vereini gung der genannten Stoffe entstehen die ver schiedenen Malagaweine, von denen zu uns die dunkelbraun gefärbten, viel Color enthaltenden, Sorten gelangen. Als mittlere Zusammensetzung gibt König an: 12,6g Alkohol, 22,09g Extrakt, ,18,32 g Zucker, 0,51g Gesamtsäure, 0,55 g Gly zerin und 0,42 g Mineralstoffe, jedoch schwankt die Zusammensetzung sehr, und neben dem zuckerreichen Dulce delcolor gibt es sehr herbe, als Vino seco bezeichnete Sorten. Die aus den höher gelegenen Gegenden stammenden Mountains Weine gehen meist nach England. Rote M. sind ziemlich selten und meist als Alikante anzusprechen. Malamborinde (lat. Cortex Malambo, frz. Ecorce de malambo, engl. Malambo bärk), die Rinde von Croton Malambo, einer baumarti gen Euphorbiazee Venezuelas und Neu-Gra nadas, besteht aus rinnenförmigen Stücken, die mit einem leicht ablösbaren, weißgelbllchen Kork bedeckt sind. Darunter liegt eine gelbbraune Mittelrinde, während die Innenfläche glatt und blaß zimtfarben, der Bruch körnig, faserig er scheint. Geruch ünd Geschmack erinnern an Mazis. Die Rinde wird in Südamerika als Fiebermittel medizinisch verwandt. Malariapastillen enthalten 1 g salzsaures Chi nin und 0,002 g arsensaures Natrium. Malarin, ein schwach nach Jasmin riechendes hellgelbes Kristallpulver vom Schmelzpunkt 88°, wird durch Erhitzen gleicher Teile Azetophenon und Paraphenetidin dargestellt und ist daher als Azetophenonphenetidid, C 6 H 5 . C(CH ;i ): N . C 6 H 4 OC 2 H s , anzusprechen. Die in Wasser un lösliche, in Alkohol und Äther lösliche Verbin dung wird neuerdings als Fiebermittel empfohlen. Maltonweine nennt man eine Reihe weinähn- lieber, Getränke, welche nach einem von Dr. Sauer in Hamburg erfundenen Verfahren aus Malzwürze hergestellt werden. Die letztere wird zunächst durch Zusatz von. Milchsäurebazillen

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Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
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