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Rapport sur l'organisation de l'enseignement industriel en Allemagne et en Suisse

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Bibliographic data

fullscreen: Rapport sur l'organisation de l'enseignement industriel en Allemagne et en Suisse

Monograph

Identifikator:
845056654
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-50651
Document type:
Monograph
Title:
Rapport sur l'organisation de l'enseignement industriel en Allemagne et en Suisse
Place of publication:
Paris
Publisher:
Impr. Impériale
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (448 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rapport particulier sur les établissements d'enseignement dans le grand-duché de Bade
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

57 
d e r t e n gebildet haben. Damit ist nicht gesagt, daß alles überlieferte gut 
ist, wohl aber, daß die Beseitigung überkommener Institutionen mit ihren zahl 
losen, oft unübersehbaren Nebenwirkungen immer ausdrücklich in Rechnung zu 
stellen ist. Im folgenden werden zunächst die mehr kommerziellen Methoden 
der Bedarfsdeckung, sowie die Beschaffung der Geldmittel behandelt, weil 
diese Formen, solange der Krieg nicht besonders große Dimensionen annimmt, mit 
mäßigen Abänderungen erhalten bleiben dürften. Im Weltkrieg freilich ist 
das Zurücktreten der Geld- und Kreditwirtschaft gar nicht 
unmöglich, dann haben die hier an erster Stelle gegebenen Betrachtungen 
geringere Bedeutung. 
5. Aufgaben und Wesen des Geldes, 
Die grundsätzlichen kriegsfinanziellen Probleme kann man im allgemeinen 
ruhig öffentlich besprechen; es sind mehr Einzelheiten und konkrete Daten, 
die man nicht zu veröffentlichen pflegt. Die öffentliche Erörterung kriegs 
wirtschaftlicher Fragen ist im allgemeinen ein großer Gewinn, weil prinzipielle 
Mängel zutage kommen, und weil die Beseitigung solcher Mängel durch die wissen 
schaftliche Erörterung meist wertvoller sein dürfte, als die Verheimlichung von 
oft recht untergeordneten Maßnahmen. 
Die Beschaffung von Geld seitens des Staates dient einerseits dazu, dem 
Staat einen Teil der Gütergesamtheit zu sichern, anderseits dazu, den Güterumsatz 
innerhalb der Bevölkerung sicherzustellen, oder der Bevölkerung die Beschaffung 
von Auslandsgütern zu erleichtern. Das Geld ist eine Art Anweisung 
auf alle möglichen Arten von Gütern, eine Anweisung, 
deren Anweisungskraft Änderungen unterliegt. Wie man für 
eine Theaterkarte einen Theatersitz, für eine Eisenbahnkarte einen Eisenbahnsitz 
erhält, so kann man sich für Geld beliebige Güter verschaffen. Wer Geld für 
eine Arbeitsleistung als Bezahlung annimmt, tut dies, weil er damit rechnet, für 
das Geld sicher irgendeine Ware, die er braucht, zu dem landesüblichen Preise 
zu bekommen. Die Ware, welche man für das Geld erhält, ist eigentlich die 
endgültige Bezahlung. 
Das Vertrauen, daß man für Geld Waren erhält, kann verschiedene Ursachen 
haben. Leben wir in einem wohlgeordneten Staatswesen, so genügt ein Zettel, 
der als Anweisung dient; der Eigentümer dieses Zettels muß nur die Sicherheit 
haben, daß der Verkäufer einer Ware diesen Zettel ebenso annimmt, wie er ihn 
selbst angenommen hat. Diese Sicherheit kann durch den staatlichen Zwang 
garantiert werden, sie kann aber unter Umständen auch auf rein gesellschaft 
lichem Vertrauen beruhen. Anders wäre dies alles, wenn Mißtrauen eintreten 
und man annehmen würde, daß morgen die Staatsordnung und das allgemeine Ver 
trauen zu funktionieren aufhören. Wer eine Theaterkarte bekommt, müßte z. B. 
fürchten, daß er auf seinem Sitz, wenn die Vorstellung beginnt, einen anderen 
antrifft, ohne daß es ihm gelingen würde, durch die Polizei oder durch Richter 
spruch zu seinem Rechte zu kommen. Wenn dieser Mann, durch diesen 
Zufall gewitzigt, sich wieder eine Karte beschafft, dürfte er sich vielleicht vom 
Theaterdirektor eine Sicherheit geben lassen. An der Karte für die Galerie 
könnte z. B. ein Stück Schokolade hängen, an der Karte für eine Loge eine 
Champagnerflasche. Findet der Inhaber der Karte seinen Platz besetzt, so bleibt 
ihm die Möglichkeit, sich durch den Genuß des Pfandobjektes schadlos zu halten, 
andernfalls gibt er die Karte mit dem daran hängenden Pfandobjekt ab. Es 
ist ganz klar, daß die Karten mit den daran hängenden Pfandobjekten eine ge 
ringere soziale Ordnung voraussetzen, als die Karten ohne Pfandobjekte. Unser 
Goldgeld ist mit einer Anweisung zu vergleichen, an der 
das Pfandobjekt dauernd hängt. Die Note setzt eine höhere Organi 
sationsform voraus, als das vollwertige Metallgeld. Wir sehen denn auch, daß 
das vollwertige Metallgeld vielfach dann als regelmäßiges Zahlungsmittel auftritt, 
wenn Organisationsmängel vorhanden sind. Die alten Ägypter z. B. sind viel 
fach mit einem Magazinsystem ausgekommen, das späterhin einem Naturalien 
giroverkehr zur Grundlage diente. Wer in Nordägypten in einen Staatsspeicher
	        

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Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
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