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Mittheilungen aus der Geschäfts- und Sterblichkeits-Statistik der Lebensversicherungsbank für Deutschland zu Gotha für die fünfzig Jahre von 1829 - 1878

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Bibliographic data

fullscreen: Mittheilungen aus der Geschäfts- und Sterblichkeits-Statistik der Lebensversicherungsbank für Deutschland zu Gotha für die fünfzig Jahre von 1829 - 1878

Monograph

Identifikator:
84518458X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-94409
Document type:
Monograph
Title:
Mittheilungen aus der Geschäfts- und Sterblichkeits-Statistik der Lebensversicherungsbank für Deutschland zu Gotha für die fünfzig Jahre von 1829 - 1878
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Böhlau
Year of publication:
1880
Scope:
1 Online-Ressource (88 S., [54] Bl.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Mittheilungen aus der Geschäfts- und Sterblichkeits-Statistik der Lebensversicherungsbank für Deutschland zu Gotha für die fünfzig Jahre von 1829 - 1878
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Full text

V. Theil. Statistik der Sterbliclikeitsverhältnisse. 
53 
gekehrter Reihenfolge (von hinten nach vorn), einzutragen, in 
dem man mit der Gruppe des niedrigsten Kalenderjahres anting 
und das zugehörige Zähl résultat vertical unter das Aller ein 
trug, welches sich ergiebt, wenn man zu dem Beitrittsalter die 
Differenz zwischen dem hez. Kalenderjahr und 1878 hinzufügt. 
In Wirklichkeit erfuhr dieses Verfahren insofern eine kleine 
Abänderung, als man um der systematischen Behandlung willen 
diejenigen Lebenden und Altgegangenen stets in dieselbe Ver- 
ticalcolumne bringen wollte, welche in dem nächsten Jahre 
nicht mehr in Beobachtung traten, was einfach dadurch erreicht 
wurde, dass man nicht die Differenz selbst zwischen dem hez. 
Kalenderjahr und 1878, sondern die um 1 geminderte Differenz 
zu dem Beitrittsalter hinzulegte, um das betreffende vertical 
geltende Alter zu bestimmen. Die Einrichtung der Tabellen 
XXV—XXVII ist mit Bezug auf die drei Spalten (f, Abg., Leb.) 
also durchgängig so zu verstehen, dass das auf horizontaler 
Linie stehende Alter das Beitrittsalter und das über den Co- 
lumnen vertical stehende Alter dasjenige Lebensjahr darstellt, 
welches die Gestorbenen, Abgegangenen oder Lebenden am 
Prämientermin 1878 bereits überschritten hatten (oder wie 
man sich bez. der Lebenden allein auch ausdrücken kann, 
welches dieselben genau 1 Jahr vor dem Prämientermine 1878, 
dem Schlüsse der Beobachtung, zurückgelegt hatten). Die 
Zahlen, welche in den bez. drei Spalten in der Tabelle XXVI 
bei dem horizontal geltenden Alter 32 und unter dem vertical 
geltenden Alter 35 eingetragen sind, nämlich 3, 2, 9 deuten 
also successive die Zahlen derjenigen Frauen an, welche 
mit dem 32. Lebensjahr beitraten, und nach Vollendung 
des 35. resp. starben, austraten oder am Prämientermine 
1878 noch lebten (d. h. in dem letzteren Falle bei diesem 
Termine gerade das Alter 36 vollendeten). 
Um die in der beschriebenen Weise rubricirten Resultate 
direct verwerthbar zu machen, war noch ein weiterer Schritt 
nöthig, nämlich die Ermittelung der Anzahl derjenigen, welche 
die einzelnen Beitrittsjahre und Versicherungsjahre überhaupt 
(d. h. während des ganzen Beobachtungszeitraumes) passirten. 
Die Ermittelung dieser geschah dadurch, dass man die auf 
derselben horizontalen Linie stehenden Zahlen der#ßestorbenen, 
Abgegangenen und Lebenden zusammenzählte, also alle die 
jenigen zusammenfasste, welche dem nämlichen Beitrittsaller 
angehörten und alsdann aus dieser Zahl, welche offenbar die 
Gesammtzahl der mit dem betreffenden Beitrittsalter überhaupt 
Beigetretenen darstellte, die Zahlen der folgenden Alter durch 
einfache Subtraction der Gestorbenen, Abgegangenen und der 
am Prämientermine 1878 noch Behenden ableitete. Für das 
Beitrittsalter 40 (Frauen) stellte sich z. B. die Rechnung 
folgendermaasen : 
Summe der Gestorbenen, Abgegangenen und Lebenden 
auf der Horizontallinie des Alters 40: 142. 
Es traten bei mit dem 40. Lebensjahr .... 142 
Davon starben im Laufe des Jahres ... 2 
» gingen ab im Laufe des Jahres . . 8 
während am Ende des Jahres (wegen Erreichung 
des 41. Lebensjahres am Schlüsse der Beobach 
tung d. h. am Prämientermine 1878) aus der 
Beobachtung schieden 6 16 
Es passirten also das 41. Lebensjahr (traten 
in das 2. Versicherungsjahr) 126 
u. s. f. 
Die somit gewonnenen Zahlen wurden in den betr. Grund 
tabellen in die mit »Vers.« bezeichnete Spalte eingetragen in 
der Weise, wie es aus der Tabelle XXVI ersichtlich ist. Das 
auf horizontaler Linie stehende Alter stellt also auch für diese 
das Beitrittsalter dar und das vertical geltende das passirte 
volle Lebensjahr. Die in Tabelle XXVI, Beitrittsalter 29, ver 
tical geltendes Alter 33, unter »Vers.« eingetragene Zahl 99 
giebt z. B. die Anzahl derjenigen versicherten Frauen an, 
welche mit dem 30. Lebensjahr der Bank beitraten und während 
des Beobachtungszeitraums das 33. Lebensjahr passirten. 
Nach diesen Erläuterungen, welche über die Bedeutung 
der in den Tabellen XXV — XXVII enthaltenen Zahlen keinen 
Zweifel übrig lassen werden, wollen wir derjenigen Operationen 
gedenken, welche zum Zwecke der Beobachtung nach Summen 
vorgenommen wurden, bezw. der Abänderungen , welche das 
bereits geschilderte Verfahren mit Rücksicht auf diesen Zweck 
zu erleiden hatte. Für diejenigen Versicherten , welche einen 
Uebergang von einer Summenklasse zur anderen gar nicht 
durchgemacht hatten, liess sich offenbar genau dasselbe Ver 
fahren in Anwendung bringen, welches bezüglich der gesammten 
Männer- und Frauenbeobachtungen zu benutzen war. Anstatt 
also nach völliger Ausfüllung der auf die letzteren bezüglichen 
Tabellen das ganze Material von Neuem zu gruppiren, änderte 
man das schon geschilderte Verfahren einfach dahin ab, dass 
ursprünglich nicht 2, nach dem Geschlecht gebildete, sondern 
5 Hauptgruppen entstanden, von denen die ersten 3 diejenigen 
männlichen Versicherten enthielten, welche keinen Uebergang 
von einer Summenklasse zur anderen durchzumachen hatten 
und resp. mit unter 3 OOO, mit 30OO —6000 und mit über 
6000 versichert waren, die 4te diejenigen männlichen Ver 
sicherten, welche Uebergänge aufwiesen und die gte endlich 
die sämmtlichen auf die Frauen bez. Karten. Alle diese Einzel 
gruppen wurden nun genau in der Weise behandelt, wie es 
oben für die 2 Hauptgruppen angegeben wurde, bis man 
schliesslich für eine jede Hauptgruppe die Zahlen erlangte, 
welche nach jenem Verfahren in den Col. »Vers., t, Abg. und 
Leb.« einzustellen waren. Für die Frauen wurde diese Ein 
stellung auch direct ausgeführt, für die 3 Summenklassen 
dagegen ein Schema benutzt, wie es weiter unten (S. 55 lange 
geben ist, und alsdann die Resultate dieser Summenklassen, 
sowie der Restklasse (der 4ten) zusammengezogen und gleich 
falls in das gewöhnliche, schon früher besprochene Tableau 
gebracht. Auf diese Weise entstanden also die Col. »Vers., f, 
Abg. und Leb.« für die Männer überhaupt und die Frauen ge 
nau so, als ob eine Hauptgruppirung lediglich nach dem Ge 
schlecht stattgefunden hätte, während gleichzeitig die Zählung 
und Gruppirung aller derjenigen Karten, welche keinen Ueber 
gang aufwiesen, vollständig erledigt war. Die weitere Aufgabe, 
welche sich ausschliesslich auf eine Gruppirung und Zählung 
derjenigen Karten beschränkte, welche ein oder mehrere Ueber 
gänge aufwiesen, gestaltete sich nun folgendermaasen. Zunächst 
wurde auf den einzelnen Karten neben dem Beitrittsalter die 
Summenklasse notirt, welcher der Versicherte ursprünglich 
angehört hatte, unter diesen Daten die ferneren Klassen, in 
welchen der Versicherte eingetreten war, unter gleichzeitiger 
Angabe der zugehörigen Uebergangsalter, und unter diesen 
wiederum das Ausgangsalter aus der Beobachtung (letztpassirtes 
Alter beim Tod, resp. beim Abgang, oder am Prämientermin 78), 
welches letztere sich einfach ergab, wenn man das ursprüng 
liche Beitrittsalter um die Zahl der während der ganzen Mit 
gliedschaft bei der Bank bezahlten Jahresprämien erhöhete. 
Hierbei waren, in Folge der angewandten Methode, die theil- 
weisen Abgänge und Reductionen in der Versicherungssumme, 
welche den Versicherten nachträglich entweder zeitweise oder 
dauernd in eine niedere Klasse gebracht hätten, ganz unbe 
rücksichtigt zu lassen (vergl. S. 55), bezüglich der Klassenüber 
gänge offenbar nur 4 verschiedene Combinationen möglich, 
nämlich, wenn die Stellung der römischen Zahlen gleichzeitig 
die Reihenfolge der Klassen andeutet, die folgenden (die bei-
	        

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