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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
845394444
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47716
Document type:
Monograph
Author:
Grotewold, Christian http://d-nb.info/gnd/133549372
Title:
Das Finanzsystem des deutschen Reiches in politischer und wirtschaftlicher Beziehung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Poeschel
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 150 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III - Die Situation beim Antritt des Reichsschatzsekretärs Frhr. v. Stengel. Dessen Reformpläne. Die lex Stengel. Die Finanzreform von 1906
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

ss 
so aufzudecken, daß der Leser versteht, wie der Irrtum möglich, 
fast unvermeidbar gewesen ist. 
Da ist zuerst zu sagen, daß wir Tatsachen von ganz der 
gleichen Seltsamkeit auch auf dem Gebiete der Bewertung von 
Sachen antreffen. Warum „schmeckt“ Kaviar kraft gesellschaft- 
licher Bewertung „besser“ als Butterbrot? Warum sind Diamanten 
„schöner“ als Rheinkiesel, von denen sie nur der Juwelier unter- 
scheiden kann? Warum sind gar künstliche Rubine und Smaragde, 
die vollkommene und völlig reine Kristalle sind, weniger hoch 
bewertet als echte Steine der gleichen Art und Größe, die man 
als echt nur an ihren Fehlern erkennen kann?! 
Aber mit dieser Parallele ist unsere Zweifelsfrage nur ver- 
schoben. Wenn wir erkennen, daß sie auf ein weiteres Gebiet 
anwendbar ist, so haben wir um so mehr eine Erklärung nötig 
oder wollen wenigstens den Beweis haben, daß sie unmöglich ist. 
Orientieren wir uns wieder an dem Wert der „Sachen“. 
Eine Sache wird in der Regel nur aus dem Grunde begehrt, weil 
der Begehrende aus persönlicher Erfahrung oder aus der Erfahrung 
seiner Gesellschaft, die ihm als Teil ihrer Wertungen objektiv 
übermittelt worden ist und subjektiv als Beweggrund in ihm wirkt, 
weiß, daß diese Sache die objektive Nützlichkeit hat, das empfundene 
Bedürfnis auch wirklich zu befriedigen, wie etwa Brot, den Hunger 
zu stillen, oder Chinin, die Malaria zu heilen. Nun ist das freilich 
„für unsere Begriffsbildung“ nur akzidentell und nicht essentiell. 
Essentiell ist als Bedingung eines Begehrens nur die Vorstellung 
des Bedürfenden von der Tauglichkeit des Dinges, gleichgültig, 
ob sie wahr oder falsch sei. (Theorie, S. 88.) Es werden auch 
Rauschgifte, Amulette und Liebestränke begehrt, trotzdem die 
erstgenannten objektiv schädlich, und die beiden letzten nach der 
Überzeugung der Oberschichten moderner Kulturgesellschaften 
ohne objektive Nützlichkeit sind. 
Aber es gibt doch unzweifelhaft Dinge von objektiver Nützlich- 
keit, von denen daher die ganz allgemein verbreitete Vorstellung 
besteht, daß sie objektiv nützlich sind, und die deswegen von 
jedermann begehrt werden — wo also die objektive Nützlichkeit 
die Bedingung der Bedingung des Begehrens ist. Und von diesen 
Dingen sagt der Sprachgebrauch, von dem man wissenschaftliche 
Exaktheit nicht verlangen kann, sie hätten „Wert“. Hier wird 
das Wort rein adjektivisch als Eigenschaft des Dinges gebraucht. 
Ganz analog liegen die Dinge nun auch beim Begriff Quali- 
fikation. Auch hier hängt die Qualifizierung der Personen durch
	        

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Die Theorie Der Produktiven Kräfte in Lists “Nationalem System Der Politischen Ökonomie”. Hubert, 1920.
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