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Das Finanzsystem des deutschen Reiches in politischer und wirtschaftlicher Beziehung

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Bibliographic data

fullscreen: Das Finanzsystem des deutschen Reiches in politischer und wirtschaftlicher Beziehung

Monograph

Identifikator:
845394444
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47716
Document type:
Monograph
Author:
Grotewold, Christian http://d-nb.info/gnd/133549372
Title:
Das Finanzsystem des deutschen Reiches in politischer und wirtschaftlicher Beziehung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Poeschel
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 150 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel III - Die Situation beim Antritt des Reichsschatzsekretärs Frhr. v. Stengel. Dessen Reformpläne. Die lex Stengel. Die Finanzreform von 1906
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Finanzsystem des deutschen Reiches in politischer und wirtschaftlicher Beziehung
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Kapitel I - Die das finanzverhältnis des Reichs zu den Bundesstaaten regelnden Verfassungsbestimmungen. Die Einrichtung des Etats
  • Kapitel II - Die historische Entwicklung der Reichsfinanzen bis 1903
  • Kapitel III - Die Situation beim Antritt des Reichsschatzsekretärs Frhr. v. Stengel. Dessen Reformpläne. Die lex Stengel. Die Finanzreform von 1906
  • Kapitel IV - Grundsätzliche Kritik an den indirekten Reichssteuern
  • Kapitel V - Gründe und Umfang künftiger Finanzbedürfnisse des Reichs. Beschaffung der zu deren Deckung erforderlichen Mittel durch direkte Reichssteuern
  • Schlusswort

Full text

76 
gemäß ben größten Scßwantungen unterworfen finb — bas finb bie ßölle (einfcßließlicß 
ber Dabatfteuer) unb bie Stempelabgaben. Die Sranntweinoerbraucßsabgabe (famt 
3ufcßlag) tann als Überweifungsfteuer unbebentlid) befielen bleiben. Sie ßat ben Sor» 
3ug, in ißrem (Ertrag, insbefonbere and) gegenüber bem (Etatsfoll, nur geringen Scßwan» 
Jungen unterworfen gu fein, wesßalb es bei Sefcßräntung ber grandenfteinf^en Rlaufel 
auf biefe Steuergattung aud) befonberer gefeßlicßen Staßnaßmen ßinficßtlich überfcßüffiger 
Überweifungsfteuern ufw. nicßt meßr beburfte. Der Setrag ber Sranntweinoerbraucßs» 
abgabe beziffert ficß auf über 100 SDÎilIïonen Start, ¡teilt firf) alfo gegenüber bem Se= 
trage oon 40 Stillioncn Start, ber urfprünglid) bei (Einführung ber ßrandenfteinfcßen 
Stlaufel als beweglicher ßattor im Reidhsßausßalte gur SSaßrung bes (Einnaßmebewil» 
Iigungsred)ts bes Reichstags für ausreicßenb erad^let worben war, auf mehr als bas 
3weieinhalbfache. Sei einer Reform ber grandenfteinfdjen illaufel bie Sranntweinoer» 
braucßsabgabe unberührt gu taffen, bürfte fich aber aud) nocß aus bem ©runbe empfehlen, 
weil Säuberungen in biefer §infid)t ohnebies burcß bie ben fübbeutfcßen Staaten einge» 
räumten Sonbcrrecßte erfcßwert wären (§ 47 2Ibf. 2 bes Sranntmeinfteuergefcßes). 
III. ©emäß Srtitel 70 Saß 1 ber Serfaffung folien gur Seftreitung aller gemein» 
famen (orbentlicßen) Ausgaben oor allem etwaige „Überfd)üffe ber Sorjaßre" bienen. 
Die Seftimmung war feinergeit aus ber Serfaffung bes Rorbbeutfcßen Sunbes über» 
nommen worben. 3 n bem urfprünglicßen (Entwürfe biefer Serfaffung war fie nicht ent» 
halten. 2Bie bie Serhanblungen bes tonftituierenben Seichstags (Stenograpßifche Se» 
richte oon 1867 Sb. 1, S. 622 ff.) entnehmen taffen, war fie bas (Ergebnis oon Sefdjlüffen 
über ein Slmenbement, beffen Sorausfeßungen fpäter hinfällig geworben waren. Racß 
ber in ber Schlußberatung (a. a. £). S. 725) feftgeftetlten Raffung ber Srlitel 70 ber 
Serfaffung finb unter jenen „Überfdiüffen" nur über Sebarf eingegangene „reichseigene 
(Einnahmen", nicht aber etwa aud) über Sebarf erhobene „Statritularbeiträge" gu oer» 
flehen, welch Ießtere überhaupt nur fubfibiär „bis gur jrjöße bes bubgelmäßigen Setrags" 
burch ben Reidhstangler ausgefeßrieben werben follten. (Ein folcher Unterfdjieb würbe* 
jebod) in ber Scaiis tatfäcßlid) nicht gemacht ; cs würben oielmehr bemnäd)ft alle etwaigen 
Überfcßüffe aus ben Sorjaßren ohne Rüdficßt auf ihre ©ntfteßung bem übernächftjährigen 
(Etat als orbentlüße (Einnahme gugefüßri. Diefes Serfaßren würbe auch nach (Einführung 
ber grandenfteinfeßen ítlaufel beibeßalten, wiewoßl es fraglich erfdßeinen modßte, ob fortan 
bei ben reichseigenen (Einnahmen, bie ja bureß bie Überweifungen an bie Sunbesftaaten 
erßeblicß gefcßmäßlert waren, Überfcßüffe im Sinne bes Slrtitel 70 ber Serfaffung fid) 
überhaupt noch ergeben tonnten. Die Sunbesftaaten erßoben jebod) gegen bie einmal 
eingebürgerte Sadjbcßanblung ißrerfeits teinen (Einfprucß. (Erft als im grüßjaßr 1901 
gelegentlich ber Serßanblungcn über ben (Entwurf eines Scßulbentilgungsgefcßes für 1901 
aus bem Reichstage heraus ber Serfucß unternommen würbe, gu 3 u,e ^en ber Sennin» 
berung ber Reicßsfcßulb außer etwaigen Überfcßüffcn bei ben Überweifungsfteuern auch 
bie „Überfcßüffe in ber eigenen SMrtfcßaft bes Reicßs" ßerangugießen, würben gegen ein 
folcßes Sorgeßen oom SunbcsratstifEß aus (unter Hinweis uf Slrtitel 70 ber Serfaf» 
fung) Sebenten erßoben unb würbe geltenb gcmad)t, baß berartige „Überfcßüffe" in ber 
Dat nur über Sebarf erhobene Statritularbeiträge barftelltcn, auf beren bcmnäcßftige 
(Erftattung bie (Eingelftaaten einen oerfaffungsmäßigen Snfprucß hätten (Serßanblungcn 
bes Reichstags oon 1900/02, Stcnograpßifdje Sericßte Sb. 3, S. 2109ff.). Dies hatte 
gur Sfolge, baß ein Scßulbcntilgungsgefeß für 1901, bas übrigens in (Ermangelung oon 
Überfcßüffcn talfäcßlicß aud) wirtungslos geblieben fein würbe, nießt gu ftanbe tarn. Da» 
gegen fanb gwei 3aßre fpäter in bas ©efeß oom 28. Siärg 1903 (Reicßsgefcßbl. S. 109) 
im ©inoerftänbniffe mit ben oerbünbeten Regierungen, welcße biesmal ißre grunbfäßlicßen
	        

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