Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau unter besonderer Berücksichtigung der Finanzen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Contents: Die Entwicklung der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau unter besonderer Berücksichtigung der Finanzen

Monograph

Identifikator:
1016561377
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85201
Document type:
Monograph
Author:
Spann, Othmar http://d-nb.info/gnd/118615904
Title:
Tote und lebendige Wissenschaft
Edition:
Zweite, stark vermehrte und durchgesehene Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
XV, 172 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau unter besonderer Berücksichtigung der Finanzen
  • Title page
  • Contents
  • I. Hauptstück. Die allgemeine Entwicklung
  • II. Hauptstück. Die Ausgaben der Gemeinde
  • III. Haupstück. Die ordentlichen Einnahmen der Gemeinde
  • IV. Hauptstück. Die Anleihen als außerordentliche Einnahmen. Vermögen und Schulden der Gemeinde
  • V. Hauptstück. Rückblick und Ausblick

Full text

72 
Jagdpächtern einen Feldhüter angestellt, der für geringe Entschädigung 
und kleine Jagdannehmlichkeiten die Feldmark zu beaufsichtigen hatte. 
Da diese Selbsthülfe jedoch zu Unzuträglichkeiten führte, ist es im 
September 1912 zu einer neuen Vereinbarung gekommen, infolge deren 
der Gemeinde die Anstellung des Feldhüters übertragen wurde. Neun 
Wirte geben nach Größe ihrer Ländereien die Hauptsumme, der Jagd 
pächter 200 Mk. und die Gemeinde 150 Mk., wofür der von ihr als 
Beamter angestellte Feldhüter auch den Wegewärterposten zu bekleiden hat. 
Obwohl gegen die Anstellung eines Feldhüters geltend gemacht 
wurde, daß es Pflicht der einzelnen, nicht der Gemeinde sei, das 
Privateigentum zu schützen, so ist dieser Standpunkt m. E. zu einseitig. 
Clemen *) bezeichnet diese Kosten sogar als Ausgaben zur Förderung 
der Landwirtschaft; will ich auch nicht so weit gehen, so glaube ich 
doch, daß erhöhter Schutz gegen Diebstahl und Jagdfrevel, ganz abge 
sehen von der Beaufsichtigung der Wege, im Interesse der öffentlichen 
Wohlfahrt liegt, die zu pflegen Pflicht der Gemeinde ist. 
III. Armenpflege und soziale Fürsorge. 
a) Armenpflege. 
Unter Armut versteht man nach Anschrottch den Zustand, in dem 
sich eine Person dann befindet, wenn sie die zum notwendigsten Lebens 
unterhalt erforderlichen Mittel nicht besitzt und nicht erwerben kann und 
ohne die Hilfe anderer zu Grunde gehen müßte. Bei allen Völkern 
und zu allen Zeiten hat man die allgemein menschliche Pflicht anerkannt, 
diese notwendige Hilfe zu leisten und niemanden ans Mangel an Existenz 
mitteln umkommen lassen. 
So hat es eine Armenpflege auch stets in Kleinschönebeck gegeben, 
doch war diese nicht organisiert, und eine erhebliche Belastung der Ge 
meinde kam nicht in Frage, da die Armut im obenerwähnten Sinne 
sehr selten war. Die Versorgung der Armen ging in der Weise von 
statten, daß der Arbeitsunfähige auf dem Bauernhöfe eine Woche er 
nährt wurde und dann reihum bei den andern Wirten Lebensunterhalt 
erhielt. Falls es möglich war, mußte sich der Unterstützte in dieser Zeit 
durch kleinere Dienste nützlich machen. Auf diese Weise wurde schon 
der im Allgemeinen Landrecht festgestellte Grundsatz, daß jede Gemeinde 
für ihre Armen zu sorgen habe, durchgeführt. Nur durch Trunkenheit 
Heruntergekommene fanden im Gegensatz zur heutigen Fürsorgepflicht 
der Gemeinde keine Unterstützung. 
0 Die Finanzwirtschaft der kleineren preußischen Städte III. Teil, 1 II g- 
2 ) Anschrolt, Art. Armenwesen i. Handw. B- d. Staatswiss. II. 1.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.