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Die Entwickelung zum Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung zum Socialismus

Monograph

Identifikator:
861747917
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44176
Document type:
Monograph
Author:
Vandervelde, Emile http://d-nb.info/gnd/118803905
Title:
Die Entwickelung zum Socialismus
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Socialistischen Monatshefte
Year of publication:
1902
Scope:
1 Online-Ressource (231 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung zum Socialismus
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil - Die capitalistische Concentration
  • Zweiter Teil - Die Vergesellschaftung der Productions- und Austauschmittel

Full text

Wirtschaftsthcorie, welche Nutzen und Kosten als psychische Vor 
gänge zu ihren Grundbegriffen macht. 
Wenn man aber so erkannt hat, daß die Geldvermehrung nur 
durch die Einkommen wirkt, dadurch, daß sie künstlich geschaffene, 
nicht aus Leistungen iin Tauschverkehr erzielte Erträge bedeutet, 
dann können wir noch einen Schritt weitergehen zur wissenschaft 
lichen Erklärung einer Beobachtung, die auch erst durch die Geld 
verhältnisse im Weltkrieg angeregt wurde und die ohne die abstrakte 
Geldauffaffung und ihre enge Verbindung mit der Preis- und Ein 
kommenslehre ganz unerklärlich geblieben wäre. Wir müssen er 
kennen, daß es bei den Preisveränderungen überhaupt nicht nur 
auf die Vermehrung der realen Zahlungsmittel ankommt, 
die man bisher allein beachtete, sondern daß auch ohne Vergröße 
rung der realen Geldmenge unter gewissen Bedingungen künstliche, 
nicht aus dem regulären Tauschverkehr stammende Einkommens 
steigerungen inöglich sind, welche preissteigernd wirken müssen. 
Diese Beobachtung hat man früher nicht gemacht- und auch ich habe 
mich in meinem Buche „Geld und Gold" nicht so eingehend 
mit ihr beschäftigt, wie sie es verdient. Mit der abstrakten Geld 
auffassung in Verbindung mit einer richtigen Preis- und Ein 
kommenslehre wird aber klar, daß und warum auch gewisse Kredit 
vorgänge preissteigernd wirken können, auch wenn sie nicht zu 
einer Verunehrung der realen Zahlungsnrittel führen. Das ist 
nämlich der Fall, wenn infolge gesteigerter Kreditanspan- 
nrmg eine Vermehrung von Forderungen im Tauschverkehr ein 
tritt, welche nicht auf aus ihnr erzielten Erträgen beruht. 
Kredit wird heute — d. h. nicht etwa erst im Weltftiege, 
ondern mindestens schon seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts, 
seit der Entwicklung des modernen Bankwesens — nicht nur aus 
schon verfügbarem Geldkapital gewährt, also aus Ein 
kommen, welches der Bezieher nach seinem Gutdünken entweder 
zum Konsum oder zur Kapitalbildung verwenden kann. Sondern 
der heutige Mechanismus des Kreditwesens ermöglicht es, sowohl 
aus erst später zu erwartenden Erträgen jetzt schon Kredit 
zu geben, als besonders auch, Sachkapital wieder in die Geldform 
zu verwandeln und solches Geldkapital, schon bevor die Am 
wandlung stattgefunden hat, im Wege des Kredits aus 
zuleihen. Mit anderen Worten, der Kredit ermöglicht es, Forde 
rungsrechte künstlich neu zu schaffen und sie ohne Zahlungs- 
74
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1909.
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