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Die Entwickelung zum Socialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung zum Socialismus

Monograph

Identifikator:
861747917
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44176
Document type:
Monograph
Author:
Vandervelde, Emile http://d-nb.info/gnd/118803905
Title:
Die Entwickelung zum Socialismus
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Socialistischen Monatshefte
Year of publication:
1902
Scope:
1 Online-Ressource (231 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil - Die capitalistische Concentration
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung zum Socialismus
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil - Die capitalistische Concentration
  • Zweiter Teil - Die Vergesellschaftung der Productions- und Austauschmittel

Full text

52 
ganges, das kennzeichnet fast immer die bedauernswerte 
Lage des Heimarbeiters, und ganz besonders von dem 
Augenblick ab, wo die Maschine ihm Concurrenz macht. 
Man sagt, er sei Herr über seine Zeit: es existiert 
keine Arbeitsordnung, die ihm Vorschriften macht ; kein 
Meister überwacht ihn. Aber was nützt die Unabhängig 
keit von einem Meister denjenigen, die den Hunger als 
Galeerenwächter über sich haben; was nützt den Leuten, 
die ohne Rast und Ruhe Tag und Nacht arbeiten müssen, 
dass sie nicht durch eine Fabrikordnung gebunden sind?*) 
Steinlen führt uns in einer seiner Zeichnungen (Die 
Freuden des Sommers) eine Schneiderin vor, die beim Er 
wachen des Tages, während die ersten Strahlen der 
Morgensonne in ihre Mansarde fallen, die Lampe aus 
löscht und ¡die göttliche Klarheit des Morgenhimmels mit 
den bitteren Worten begrüsst : „Endlich wird es F rüh- 
jahr und ich kann jeden Tag drei Stunden Petroleum 
sparen I“ Wäre für diese Unglückselige nicht besser, wenn 
sie in einer Fabrik arbeitete und dort zur harten, aber 
wenigstens durch Gesetz und Fabrikordnung beschränkten 
Arbeit verpflichtet wäre ? 
Nirgends, mit Ausnahme vielleicht der bäuerlichen 
*) Office du Travail. L’industrie du vêtement à Paris, 
1896, pag. 501: „Vor dem Gesetz vom 2. November 1892 über 
die Arbeitszeit der Frauen und Bergarbeiter .... war in der 
stillen Zeit der zehnstündige, in der lebhafteren Zeit der zwölf- 
stündige Arbeitstag die Regel. Infolge der herrischen Phantasie' 
der Kunden, der Gleichgiltigkeit der Unternehmer und der 
Parteilichkeit der Directricen konnte man manchmal sogar 44 
Arbeitsstunden in drei Tagen (12 Stunden — 20 Stunden — 12 
Stunden) nachweisen. Die Arbeitsbücher, die genaue Angaben 
über eine achtjährige Arbeitsleistung von Arbeiterinnen ent 
halten, gestatten die Feststellung des Arbeitsmaximums in 
mehreren der bekanntesten Geschäfte. Da und dort stösst man 
auf einen Arbeitstag von 16 Stunden, aber die bedeutendste 
wöchentliche Arbeitsleistung dürfte 76 Stunden betragen. Ueber 
die Arbeit, die sich die Arbeiterinnen danach noch mit nach Hause 
nehmen (die „seconde veillée“), geben diese Arbeitsbücher keine 
Auskunft. Das ist eine besonders traurige Seite der Heimarbeit.“
	        

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Die Entwickelung Zum Socialismus. Verlag der Socialistischen Monatshefte, 1902.
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