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Der gesetzgeberische Ausbau des Deutschen Reiches und seine Wirtschaftlichkeitspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Der gesetzgeberische Ausbau des Deutschen Reiches und seine Wirtschaftlichkeitspolitik

Monograph

Identifikator:
861748913
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-91908
Document type:
Monograph
Author:
Huber, Franz http://d-nb.info/gnd/117535699
Title:
Der gesetzgeberische Ausbau des Deutschen Reiches und seine Wirtschaftlichkeitspolitik
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Krais
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (79 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

45 
Indem wir mm die Tatsache*) des Sinkens der Arbeitspro 
duktivität bei sukzessiven Aufwänden von Arbeit auf demselben 
Boden konstatieren, haben wir auch eine der Bedingungen 
der wirtschaftlichen Tätigkeit des Menschen angegeben. An und 
für sich ändert diese Tatsache die Wirtschaft nicht, aber sie 
zwingt die menschliche Gesellschaft zur Änderung des Wirt 
schaftssystems, da man damit rechnen muß. Die Zunahme der 
Bevölkerung erlangt erst in Verbindung damit zur Zeit der 
Naturalwirtschaft eine gewaltige Bedeutung für die Entwicklung 
der Agrikultursysteme. Unter dem Drucke der Bevölkerungs 
zunahme und des Sinkens der Arbeitsproduktivität bei neuen 
Arbeitsaufwänden ging die Bevölkerung zu neuen, intensiveren 
Wirtschaftsformen über. Dies war indes nur möglich, wenn sich 
die Produktivkräfte — dieser Hauptfaktor des wirtschaftlichen 
Fortschrittes — entwickelten. Im anderen Falle hätte eine Ände 
rung der Wirtschaftsformen und eine Vermehrung der Bevölke 
rung nicht stattfinden können. Der Bevölkerungsüberschuß 
würde dann aussterben und der Übergang zur immer intensiveren 
Kultur würde aufgehalten werden. 
Nach allem Gesagten tritt auch die Bedeutung der Einteilung 
in Wirtschaftsstufen hervor, die von List ihre genaueste For 
mulierung erhielt. List teilte bekanntlich die wirtschaftliche Ent 
wicklung in fünf Perioden ein, und zwar in der Periode der Jagd 
und Fischerei, der Viehzucht, des Ackerbaues, des Ackerbaues in 
Verbindung mit Gewerbebetrieb, des Ackerbaues in Verbindung 
mit Gewerbe- und Handelsbetrieb. 
Es ist klar, daß hier eine Verwechslung der Systeme der 
Wirtschaft mit deren Organisation vorliegt. Die Wirtschafts 
systeme, Jagd, Viehzucht und Ackerbau, hängen von der 
Bevölkerungsdichte ab und erweisen sich als Resultat des Sin 
kens der Arbeitsproduktivität bei sukzessiven Arbeitsaufwänden. 
*) Es ist eine Tatsache, keineswegs aber ein Gesetz, weil eine 
neue Erfindung denkbar ist, die die weiteren Aufwände von Arbeit pro 
duktiver machen wird. Dann würde auch die extensive Kultur ganz 
verschwinden.
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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