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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

XXV 1. 
85 
deren erste der Wiederaufschwung der französischen, spanischen 
und der übrigen nichtbritischen Kolonien genannt sei. Die 
Ursachen des Aufschwungs kristallisierten sich gewissermafsen 
alle in einer Person, in Napoleon, der seit 1799 in Frankreich 
die Zügel der Regierung ergriffen hatte (siehe Thiers, livre 
IX, p. 380 ff.). Seine Siege in Italien und am Rhein retteten 
für Frankreich die Lage in Westindien. Seit seinem Antritt 
als ersten Konsuls machte sich sofort ein strafferer Zug in der 
französischen Kolonialpolitik bemerkbar. Die bisherige törichte 
Politik des Nationalkonvents und des Direktoriums hatte die 
französischen Kolonien in einen Krieg mit den Vereinigten 
Staaten gestürzt und an den Bettelstab gebracht; der Auf 
schwung der britischen von 1793—99 war ja zum guten 
Teil dadurch veranlafst. Napoleons Eingreifen änderte die 
Situation mit einem Schlage. Sein Scharfblick erkannte sofort die 
Achillesferse der britischen Weltmacht und den wunden Punkt 
des darniedergeworfenen französischen Kolonialhandels — die 
Vereinigten Staaten (Roloff, S. (31). Wie er überhaupt während 
seiner ganzen Regierung die Union in einen Krieg mit Eng 
land zu treiben bemüht war, so sorgfältig war er andererseits 
auf ein gutes Einvernehmen zwischen Frankreich und Nord 
amerika bedacht. Friede mit den Vereinigten Staaten war 
Lebensbedingung für seine Kolonialpolitik. Darum beendete 
er in einem Abkommen vom Oktober 1800 den Kaperkrieg 
mit ihnen, der Französisch-Westindien jahrelang von allem 
Verkehr abgeschnitten hatte (Roloff, S. (31, 62). Dem Grund 
satz, dafs neutrale Flagge feindliches Gut (aufser Kontrebande) 
decke, dafs also englische Kriegschiffe französische Kolonial 
waren, die auf amerikanischen Schiffen verfrachtet wurden, 
nicht kapern durften, wufste er wieder Anerkennung zu ver 
schaffen. „Für England bedeutete das eine schwere diplomatische 
Niederlage; denn die Vereinigten Staaten waren dadurch, dafs 
sie diesen Grundsatz anerkannten, auch verpflichtet, ihn Eng 
land gegenüber zu verteidigen“ (Thiers, liv. VII, S. 218ff.). 
Es kam ja auch 180(3 wegen dieser Frage fast zum Kriege 
zwischen England und der Union. Die Ein- und Ausfuhr 
der wichtigsten Produktionsmittel in amerikanischen Fahr 
zeugen wurde den französischen Pflanzern wieder unter ähn 
lichen Bedingungen wie zur Königszeit sichergestellt (Roloff 
S. 123) und damit die unerläfsliche Grundlage zur Rückkehr 
geordneter Verhältnisse und zum Wiederaufbau der durch die 
Sklaven kriege seit 1789 verwüsteten Plantagen gegeben. 
Aufserordentlich viel zu ihrem Wiederaufschwung hat 
auch die Wiedereinführung der Sklaverei beigetragen, die am 
20. Mai 1802 — beiläufig an demselben Tage wie die Bildung 
der Ehrenlegion — beschlossen wurde. 
Napoleon traf auch hierin das Richtige. Seine gesetz 
geberischen Mafsnahmen bestätigten nur den tatsächlichen
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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