Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

98 
XXV 1. 
Tonnenzahl der im 
dito der mit den er 
oberten Gebieten 
Jahr Handel mit den alten 
Inseln besch. Schiffe 
1796 145195 Tonnen 
1800 162 245 
34622 Tonnen 
59 755 
Die angeführten Verluste fielen um so schwerer ins Ge 
wicht, als sie unglücklicherweise mit einer Stockung des ge 
samten übrigen englischen Aufsenhandels zusammenfielen. 
Letzterer befand sich seit 1803 in der denkbar übelsten Lage; 
sie ist für die Kennzeichnung der allgemeinen Stimmung, aus 
welcher heraus die Abolition beschlossen wurde, zu «wichtig, 
als dafs sie nicht in diesem Zusammenhänge kurz erwähnt 
werden sollte. 
Bisher hatte der britische Handel, von den Vereinigten 
Staaten abgesehen, auf allen Meeren vorgeherrscht. Die Abtretung 
der kolonialen Eroberungen, die Wiederaufrichtung der fremden 
Handelsflotten, kurz, die Wiederherstellung des status quo von 
1793 zerstörte die Grundlagen seiner Macht. Namentlich er 
regte Napoleons hartnäckige Weigerung, einen Handelsvertrag 
mit England zu schliefsen, schlimme Enttäuschungen. Die eng 
lischen Exporte, welche 1802 die seltene Höhe von über 
46 Milk j£. erreicht hatten, fielen 1803 plötzlich auf 31 Va Milk j£. 
Von der Aufrechterhaltung seines kommerziellen Übergewichts 
hing aber für England alles ab; denn der Schwerpunkt der 
britischen Finanzen ruhte, seitdem infolge der Einstellung der 
Einlösbarkeit der Banknoten (Februar 1797) der Staatsbankerott 
faktisch eingetreten war, und seit der sogen. Kapitalisierung 
der Landrente (Kiefselbach, S. 92) auf den Erträgen des aus 
wärtigen Handels. Die Kriegserneuerung bot den einzigen 
Ausweg aus der verfahrenen Lage. „Wir müssen Krieg 
haben,“ sagte 1803 ein bedeutender Redner im Unterhaus 
(Posselts Anm. 1805, 11 Stück), „denn nur der Krieg gibt 
uns die Kolonien wieder, und nur diese setzen uns in den 
Stand, den jährlichen Ungeheuern Aufwand und die Zinsen 
unserer sinnlosen Nationalschuld zu bestreiten.“ Dieses Ziel 
galt es, mit allen Mitteln zu erreichen. Die Abolition war 
eins davon. „War England auch nur eine Stunde ehrlich, so 
war es für eine Ewigkeit verloren!“ (Kiefselbach, S. 105.) 
Der Krieg brach im Sommer 1803 von neuem los und 
führte in schneller Aufeinanderfolge zu einer abermaligen Er 
oberung von St. Lucie, Tabago und zu Anfang 1804 auch 
von Surinam, während die drei holländischen Guyanakolonien 
sich freiwillig unter britischen Schutz begaben. Nach den 
noch frischen Erfahrungen des letztvergangenen Krieges 
mufste man eine Wiederholung der früheren Ereignisse er 
warten, nämlich eine starke Einwanderung britischen Kapitals, 
namentlich von Negersklaven, in Gebiete, von denen man
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.