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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

102 
XXV 1. 
schwerlich mehr angeben, da der Schleichhandel, der hier in 
vollster Blüte stand, jede Statistik hinfällig machte (Isert, S. 286). 
Eigentlich war die Wiederausfuhr eingeführter Neger über 
haupt verboten (Southey III, S. 50 ff.) ; doch kümmerten sich 
während der Kriegswirren die Händler wenig um die be 
stehenden Vorschriften. Brougham schätzt die Zahl der Im 
porte auf 6—8000 Stück (S. 532 ff.). Dais sie nicht gering 
gewesen sein kann, geht aus dem hartnäckigen Widerstande 
hervor, den bis 1803 das britische Parlament dem Verbot der 
Lieferungen an das Ausland entgegensetzte. — 
Dadurch, dais es vom 1. Januar 1803 ab verboten war, 
auf den dänischen Inseln Sklaven zu landen, wurde dem aus 
ländischen britischen Sklavenhandel ein vernichtender Schlag 
versetzt. Die beste, fast einzige Absatzmöglichkeit an das 
Ausland wurde dadurch zerstört. Vielleicht hätte England 
diesen Schlag nicht so ruhig hingenommen, wenn es sich nicht 
selbst kurz vorher, 1802, durch die mehrere Monate dauernde 
Besitzergreifung Dänisch-Westindiens diese Absatzgelegenheit 
beeinträchtigt hätte. — 
Vierter Teil. 
Gesetzgeberische Mafsregeln in England. 
Die geschilderten Verhältnisse werden es begreiflich ge 
macht kaben, dafs in England der Glaube an den Nutzen des 
ausländischen Sklavenhandels erschüttert und die Abolitions 
bewegung, unterstützt durch die Stimmen der 1801 ins Unter 
haus eingezogenen Iren, endlich Früchte tragen konnte. Seit 
1802 trat der Erfolg in einer Reihe gesetzgeberischer Mafs- 
nahmen zum Ausdruck. Schon aus früherer Zeit, aus dem 
Jahre 1798, liegt eine Malsregel der englischen Regierung vor, 
welche zeigt, wie ungern sie die Sklavenlieferungen an Fremde 
duldete (erwähnt von Wilberforce, 2. Mai 1806 im H. o. C.): 
Die spanische Regierung litt damals den Import britischer 
Manufakturwaren in ihre amerikanischen Kolonien nur in dem 
Fall, dafs gleichzeitig eine entsprechende Anzahl Neger mit 
eingeführt wurde. Um letzteres zu verhüten, wies die Regie 
rung in London im März 1798 ihre in Westindien kreuzenden 
Kriegsschiffe ausdrücklich an, keine Sklavenimporte nach 
Spanisch Amerika zu dulden! — Im Jahre 1802, noch vor 
dem Frieden von Amiens, versprach Pitt, nachdem er von 
Mr. Canning interpelliert worden war, den Negerimport in das 
eroberte, im Friedensschlufs vielleicht wieder abzutretende 
Trinidad zu beschränken. Am 15. August 1804 erging dann 
die Königliche Kabinettsordre, welche schlechthin den Neger 
handel in die während des Krieges eroberten Gebiete unter 
sagte. Diese Mafsregel hatte natürlich ebenso wie die des 
Jahres 1802 ihren Ursprung wesentlich in dem Konkurrenz 
neid der älteren britischen Sklaveninseln. Man fürchtete, dafs
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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