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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

XXV 1. 
107 
Negern, welche die Arbeit verstanden, vermischt werden 
mufsten (Brougham IV, S. 465). Aus den älteren Inseln fand 
somit ein starker Export von akklimatisierten Negern und 
zu deren Ersatz ein Import von afrikanischen Sklaven statt. 
Durch diesen Austausch erlitt aber die soziale Skruktur des 
älteren Britisch-Westindiens eine sehr ungünstige Verschiebung. 
An Stelle seines arbeitstüchtigen „seasoned“ Sklavenstammes 
traten untaugliche, aufsässige, höchst gefährliche Elemente (ibid. 
S. 421 ff. ). Welche Gefahren damit über die alten Inseln 
herauf beschworen wurden, wird gleich im folgenden Teile ge 
schildert werden. Die Verfügung von 1802 hatte also deren 
Stellung eher verschlechtert, als verbessert. — 
Die Mifsstände waren denn auch zu schreiende, als dais 
nicht sofort eine Fülle von Verbesserungsvorschlägen verlaut 
bar wurden. Dafs es in der bisherigen Weise nicht weiter 
gehen konnte, wurde von keiner Partei bestritten. Die Abo 
li tionisten wünschten Handelsbeschränkungen aus allgemein 
menschlichen Gründen, die älteren Zuckerpflanzer aus Kon 
kurrenzneid gegen Trinidad. Heifssporne verlangten sofortige, 
allgemeine Emanzipation. Unausführbar wäre der von Broug 
ham (IV, sect. I) erörterte Vorschlag gewesen, die noch un- 
besiedelten Gebiete künftighin nur noch durch „freie“, aus 
Afrika eingeführte und gegen Geld- oder Naturallohn be 
soldete Neger bewirtschaften zu lassen. Man hoffte zwar so 
die Gefahren, die von importierten, unter der Sklaverei 
schmachtenden Negerbanden drohten, zu verringern, und trotz 
dem die Naturschätze Trinidads auszubeuten. Doch stand dem 
die Beobachtung entgegen, dafs der „freie“ Neger zu träge war, 
gegen Lohn zu arbeiten. Die Methode, die Afrikaner zuerst 
in die alten Inseln zu führen, sie dort anzulernen, zu akkli 
matisieren und dann nach einiger Zeit in die neu erworbenen 
Gebiete zu exportieren, war ebenfalls nicht angängig, weil es 
erstens zu grausam war, einen „seasoned“ Neger abermals zu 
exportieren (der Rückexport kam gleich nach der Todesstrafe), 
und weil zweitens dadurch die Negerarbeit auf den neuen 
Plantagen so verteuert wurde, dafs sie „would effectually 
disable the planter from entering into competition with his 
brethren in the old colonies“, abgesehen von der Unmöglichkeit, 
einen Schmuggelhandel zwischen Trinidad und Afrika zu ver 
hindern (Brougham, S. 421). 
Geradezu komisch nimmt sich die von Vertretern der 
älteren Inseln stammende Ansicht aus (z. B. Mr. Ellis, 13. Juni 
1804, H. o. c.): Sie fanden den Sklavenhandel, den sie bis 
her so eifrig verteidigt hatten, plötzlich unmoralisch! „An sich 
sei er ein Übel, das bekämpft werden müsse, und dessen Aus 
breitung die Regierung keinesfalls gestatten dürfe. Nur für 
diejenigen Inseln, die ihn bereits seit längerem betrieben und 
deren Wirtschaft auf ihn zugeschnitten sei, wäre er historisch
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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