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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

116 
XXV 1. 
Europa zu übersehen imstande sei. Daneben spielten noch 
einige Scheingründe eine Rolle, wie z. B. der, dafs die Gouver 
neure die Schiffahrtsinteressen des Mutterlandes zu wenig be 
rücksichtigten. Damit wollte man indessen nur gewisse Oppo 
nenten beschwichtigen. Die Bill hatte nämlich in den eng 
lischen Reederkreisen einen wahren Sturm der Entrüstung 
entfesselt: „Die Vorlage sei nur eine verschleierte Aufhebung 
der Navigationsakte, eine Nachgiebigkeit gegenüber den 
Forderungen der Amerikaner.“ „Die Vorteile, die wir damit 
den Vereinigten Staaten einräumen, sind ungeheure; nicht 
einmal Frankreich hat das von uns verlangt!“ (Mr. Canning, 
13. Juni, 1806, H. o. C.) „Ein englischer Minister“ — so 
polemisierte Mr. Percival gegen Fox (ibid.) — „gefällt sich 
in der Behauptung, unsere Kolonien könnten ohne Amerika 
nicht existieren, da wir sie nicht versorgen könnten. Jeder 
Mensch mufs sich fragen, ob es klug ist, Amerika dies ins 
Gesicht zu sagen und durch eine Parlamentsakte noch feierlich 
zu bestätigen. Es kann unmöglich weise von uns sein, den 
Amerikanern zu verkünden, dafs wir in ihren Händen sind, 
dafs sie mit uns tun können, was ihnen beliebt, dafs West 
indien zugrunde gehen müsse, wenn sie unsere Schiffe aus 
ihren Häfen ausschlössen. Westindien wird immer abhängiger 
von ihnen. Sie werden unsern Zucker aus unsern Kolonien 
holen und ihn über die ganze Welt tragen.“ „I do say“ — 
so fährt Mr. Percival fort — „by this bill you surrender your 
navigation to a degree that is absolutely extravagant.“ Mr. 
Rose (3. Juni, 1806) erklärte, „er hätte im Parlament bereits so 
manche befremdliche Mafsregel erlebt, aber diese setze allen 
die Krone auf!“ „Gütiger Gott“ — fragte der Master of the 
Rolls (H. o. C. 8. Juli, 1806) — „bin ich denn überhaupt in 
einem britischen Parlament!“ — 
Dieser Klagen ungeachtet wurde gleich nach dem Verbot 
des ausländischen und noch vor dem Verbot des eigenen 
britischen Sklavenhandels die „American Intercourse Bill“ zum 
Gesetz (46, Geo. Ill, 111). Neutrale, d. h. amerikanische 
Schiffe durften während des gegenwärtigen Krieges und sechs 
Monate nach Friedenschlufs von und zu den britischen Zucker 
inseln frei exportieren und importieren. Die freie Schiffahrt 
bestand bis zum Jahre 1815, wo die merkantilistische Rück 
strömung sie abermals rückgängig machte, und wurde erst 
unter den Reformen des Ministeriums Huskisson in den 
1820er Jahren eine endgültige Einrichtung, wennschon sie, 
von kurzen Unterbrechungen abgesehen, praktisch seit 1793 
bestanden hatte. — 
Die Abolition ergab sich hieraus mit Notwendigkeit. 
Es hatte für England seitdem gar keinen Sinn mehr, den 
Sklavenhandel weiterzuführen und seine Plantagenwirtschaft 
auszudehnen; denn alle Vorteile wären Nordamerika, nicht
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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