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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

12 
XXV 1. 
Schaft. Ohne sie wäre die Produktion der kostbaren Kolonial 
waren ebenso unmöglich gewesen wie heutzutage ein Fabrik 
betrieb ohne Dampfmaschinen oder Kohlen. Neger waren die 
damaligen „schwarzen Diamanten“. Der westindische Boden 
und die ihn befruchtende Sklavenarbeit waren die beiden 
Zaubermittel, waren Vater und Mutter aller Schätze, welche 
die Antillen hervorbrachten. 
Der Sklave war das Anfangsglied einer langen Kette von 
wirtschaftlichen und politischen Folgeerscheinungen. Er selbst 
erzeugte zunächst Zucker und Rum. Letztere bildeten die 
Massenexportprodukte der Kolonisten, verschafften ihnen Reich 
tum und Kaufkraft für die Fabrikate des Mutterlandes, unter 
hielten eine Handelsflotte von nahezu 700 Schiffen und gaben 
Zehntausenden von Kaufleuten, Matrosen und Arbeitern Lohn 
und Brot. Die westindisch - europäische Schiffahrt bildete 
lange Zeit die Wiege, dann eine Haupt- und seit 1783 längere 
Zeit die einzige Stütze der britischen Seemacht. Grofs- 
britanniens Glück, Reichtum und politische Bedeutung hingen 
ein Jahrhundert lang mit dem westindischen und dadurch 
indirekt mit dem Sklavenhandel auf das innigste zusammen. 
„Der Sklavenhandel und der westindische Handel sind nicht 
voneinander zu trennen; beide hängen voneinander ab.“ (Mr. 
Alderman Watson, H. o. C., 19. April 1791). Diesen Zu 
sammenhang wolle man in den folgenden Ausführungen nie 
aus den Augen verlieren. Wer die Beweggründe für die Abo 
lition ergründen will, muís sich mit den Schwankungen des 
westindischen Kolonialhandols, namentlich des Zuckerhandels, 
sodann aber auch mit den fortwährenden Verschiebungen der 
politischen Lage in Europa vertraut machen. Auch der nord 
amerikanisch- westindische Handel stand zu dem Sklaven-, 
Zucker- und dem sonstigen britischen Welthandel in engen 
Beziehungen und wird einen wesentlichen Faktor in unserer 
Untersuchung bilden. 
Um sich von den ziemlich verwickelten Beziehungen der 
angeführten Handelszweige ein Bild zu machen, empfiehlt es 
sich, den Sklavenhandel der Reihe nach von Anfang an bis 
zu Ende über alle seine Stadien zu verfolgen. Für diesen 
Zweck greifen wir ein bestimmtes, typisches Jahr aus dem 
Zusammenhang heraus. 
Im Jahre 1787 segelten 137 Schiffe mit einem Tonnen 
gehalt von 22 2(33 und mit einer Besatzung von rund 5000 Mann 
von grofsbritannischen Häfen zum Sklavenhandel nach der 
afrikanischen Küste aus. (Dies und das Folgende ersiehe aus 
dem Report 1789, resp. aus Edwards IV, c. II). Die mit 
geführten Artikel — von der beschriebenen Art — hatten, 
soweit sie britischen Ursprunges waren, einen Wert von 
401593 j£, wozu noch für 2(36 601 '£ fremde Exportgüter, 
namentlich ostindische Baumwollstoffe, Kaurimuscheln und
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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