Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

XXV 1. 
23 
order vom 11. Februar 1788, durch welche der König die 
Bildung eines Committee of Privy Council anordnete, welches 
den afrikanischen Handel, namentlich den mit Negersklaven, 
in seiner Bedeutung für Grofsbritannien untersuchen sollte. 
Der erste Erfolg der handelsfeindlichen Agitation! Von 
Abolition war zwar noch keine Rede, aber das Abolitions 
komitee bekam doch jetzt zum erstenmal Gelegenheit, seine 
Einwendungen an offizieller Stelle niederzulegen. 
Diese Untersuchung war für die Gegenpartei das Zeichen, 
ihrerseits eine Gegenagitation einzuleiten, die Behauptungen 
der Aboli tionisten als verleumderisch oder übertrieben hin 
zustellen und alle Mittel aufzubieten, um die Untersuchung im 
parteiischen Sinne führen zu lassen. Doch vergeblich; zu sehr 
hatte sich die öffentliche Meinung bereits gegen den Handel 
entschieden. Von allen Seiten liefen Petitionen um Abschaffung 
ein, im Verlauf der Session 1787/88 nicht weniger als 103. 
Es herrschte allgemein die Überzeugung, dafs das Parlament, 
gleichgültig ob sich ein königl. Komitee bereits damit befafste, 
etwas gegen den Handel unternehmen müfste. In einer Unter 
redung mit Sharp erbot sich Pitt, trotz der vorgerückten Zeit 
noch in der Session 1787/88 einen Antrag zu stellen, der das 
Unterhaus in irgend einer Weise verpflichten sollte, die An 
gelegenheit gleich in der nächsten Session zu prüfen. Am 
9. Mai 1788 stellte Pitt seinen versprochenen Antrag. Er war 
äufserst vorsichtig abgefafst und konstatierte nur, dafs die vielen 
Petitionen deutlich zeigten, es könne mit dem Sklavenhandel 
so wie bisher nicht mehr weitergehen. Schliefslich forderte 
er das Haus auf, ebenfalls eine Untersuchung darüber an 
zustellen, wie den in den Petitionen gerügten Übelständen 
abgeholfen werden könnte. Der Antrag wurde angenommen. 
Einigen besonders eifrigen Mitgliedern genügte die Ver 
tröstung auf die nächste Session nicht, und sie beschlossen, 
unverzüglich wenigstens die schreiendsten Milsbräuche der 
„middle passage“ — die Überfüllung der Schiffe und die Mifs- 
handlung der eingepferchten Neger — zu lindern. Am 21. Mai 
trat Mr. Dolben mit einem entsprechenden Antrag hervor. In 
der sich daran anschliefsenden Zeugenvernehmung kamen die 
haarsträubendsten Dinge ans Tageslicht: Jedem Sklaven stände 
auf dem Schiffe an Platz gewöhnlich nur so viel wie etwa in 
einem Sarge zu Gebote. Der Schiffsboden wäre ganz und gar 
mit Menschen vollgestopft; zuweilen wären die Neger über 
einander gepackt. Je zwei zu zwei aneinander gefesselt, blieben 
die Ärmsten oft wochenlang in dem dunkeln, von entsetzlichen 
Gerüchen erfüllten Schiffsraum eingesperrt. Die Sterblichkeit 
unter ihnen betrüge durchschnittlich die Hälfte aller Ein 
geschifften! . ' 
Obwohl die Anhänger des Handels diese Ermittlungen 
für Lügen erklärten und behaupteten, jede gesetzliche Be-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Baugewerbe in Der Volks-, Berufs- Und Betriebszählung von 1925. Deutscher Baugewerksbund (N. Bernhard), 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.