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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

26 
XXV 1. 
bösen Erfahrungen, welche der Nationalkonvent 1794 mit der 
Aufhebung der Sklaverei und des Sklavenhandels machte, 
vermehrten in England die Abneigung gegen die Abolition. 
Die Sessionen seit 1793 bewiesen den traurigen Wechsel 
der Gesinnungen. Wilberforces Anträge, die mit pünktlicher 
Regelmäfsigkeit bis 1799 Jahr für Jahr erneuert wurden, er 
fuhren im Ober- oder im Unterhause meist eine glatte Ab 
lehnung. Es wäre ermüdend, auf die weitschweifigen Debatten 
näher einzugehen. Über die Argumente pro und contra ist in 
den folgenden Kapiteln berichtet. Das Wesentliche war, dafs 
die Abolitionisten ihren Zweck in keiner Weise erreichten, 
und dafs der Sklavenhandel im Verlaufe des Krieges nicht 
ab-, sondern infolge der glänzenden militärischen und kom 
merziellen Erfolge Grofsbritanniens auf dem Weltmeere bei 
spiellos zunahm. Statt wie bisher 42 000 wurde von 1796 bis 
nach 1800 die ungeheure Zahl von 57 000 Negersklaven jähr- % 
lieh von britischen Schiffen nach Amerika überwiegend in 
die eroberten Kolonien transportiert! Unter dem Ein Hufs 
mancher Tagesschriftsteller (z. B. Br. Edwards) fing der 
Menschenhandel wieder an, in England populär zu werden 
(Bandinell, S. 105)! Die Anstrengungen der Abolitionisten 
waren machtlos gegenüber diesen Ereignissen. Nach keiner 
Richtung hin gelang es ihnen, den Handel einzuschränken. 
Gänzliche, teilweise, sofortige oder allmähliche Abolition, nichts 
konnte erreicht werden. In der Absicht, wenigstens die soziale 
Lage der Sklaven auf den Inseln selbst zu verbessern — in 
Wirklichkeit vielleicht, um den Abolitionsbestrebungen ein für 
allemal die Spitze abzubrechen und sie zum Schweigen zu 
bringen — schlug Mr. Francis im April 1796 einige Reformen 
vor. Es sollten Neger-Geschworenengerichte (negro juries) 
eingerichtet und die Sklavenhalter zu gröfserer Rücksicht hin 
sichtlich der Behandlung ihrer Untergebenen angehalten werden. 
Die Bill ging verloren. Das Interesse an den afrikanischen 
Angelegenheiten erkaltete immer mehr und war gegen Ende 
des Jahrhunderts so gering geworden, dafs nicht einmal Dolbens 
Regulationsakte erneuert wurde, weil die zur Beschluisfassung 
erforderliche Zahl von Abgeordneten nicht aufgebracht werden 
konnte. Indessen hatten die Händler mit diesem Gesetze so 
gute Erfahrungen gemacht, dafs sie die Vorschriften freiwillig 
weiter befolgten. Nachdem 1799 auch die sogen. Thornton 
Bill verloren gegangen war, welche den Sklavenhandel an der 
Sierra Leoneküste ausschliefsen wollte, um nicht die fried 
liche Entwicklung dieser Kolonie zu gefährden, hielt es 
die Abolitionspartei, von der Aussichtslosigkeit ihrer Be 
mühungen überzeugt, für geraten, ihre Anträge vorläufig ein 
zustellen und auf bessere Zeiten zu warten. Dieser Besehlufs 
bedeutete wohl den Tiefpunkt der Abolitionsbewegung. Die 
vier Sessionen von 1800—1803 verstrichen, ohne dafs von
	        

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Le Pérou Économique. E. Guilmoto, éditeur, 1913.
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