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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

52 
XXV 1. 
unterbieten. Somit geben wir selbst unseren Feinden die 
Mittel in die Hand, unsere Herrschaft auf dem Meere zu be 
kämpfen. Da die Franzosen ebenso wie die Spanier in der 
Rekrutierung ihrer Kriegsmarine allein auf den westindischen 
Handel angewiesen sind, so geben sie ihren Sklavenschiffen 
und -importen hohe Prämien. Dieser klugen ausländischen 
und der unklugen britischen Politik ist es zuzuschreiben, dafs 
sie uns im vergangenen Kriege zur See so furchtbar wurden 
(ibid. S. 81). Importieren wir in eine fremde Kolonie nominell 
1500 Sklaven, d. h. nach Abzug der Verluste nur 900, so 
werden diese jährlich 1000 hgds. Zucker mehr produzieren 
und bei deren Export 25 neuen Seeleuten Beschäftigung geben. 
Anderseits verlören w i r dabei infolge der Strapazen auf der 
middle passage (30 Seeleute. Und trotzdem transportieren wir 
jährlich Tausende ins Ausland!“ — 
Die hier bekundete Auffassung machte sich seit Ende der * 
1790 er Jahre, besonders nach dem Friedensschlüsse 1802, auch 
die britische Regierung zu eigen. Darauf bezügliche Belege 
sind, da sie einer späteren Periode angehören, im dritten Ab 
schnitt vermerkt. — 
Vierter Teil. 
Die Entbehrlichkeit des Sklavenhandels für die 
britischen Kolonien. 
Dazu kam, dafs der mehr dem ausländischen als dem eigenen 
Vorteil dienende Sklavenhandel seit 1783 für Grofsbritannien 
entbehrlich geworden war. Die Neigung, ihn zu verbieten, 
mufs durch diese Tatsache wesentlich gestärkt worden sein. 
Britisch-Westindien bedurfte des Sklavenhandels nicht 
mehr, da es seine Sklavenbevölkerung um die in Betracht 
kommende Zeit auch ohne frische Zufuhren auf dem natür 
lichen Wege durch Geburtsüberschüsse aufrecht erhalten konnte. 
Bis in das zweite Drittel des 18. Jahrhunderts hinein war 
das nicht möglich gewesen ; es starben auf den einzelnen 
Inseln jährlich mehr Sklaven als geboren wurden, und die 
meisten Pflanzer behaupteten, der Überschufs der Gestorbenen 
würde nie verschwinden. Doch sie irrten. „The official Re 
ports from the different islands have clearly proved the possi 
bility of breading a sufficient number to supply all the blanks 
occasioned by deaths, and even to increase the stock in the 
natural way“ (Brougham IV, S. 491). Wilberforce bejahte 
die Möglichkeit mit aller Entschiedenheit, ebenso wie Ramsay, 
Clarkson, Pitt, Fox, und selbst ein so guter Kenner west 
indischer Verhältnisse wie Mr. Long (II, 8. 437|38, erwähnt 
bei Clarkson, Imp., S. 93). 
An sich war auch gar kein Grund einzusehen, warum bei
	        

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Die Wirtschaftlichen Und Politischen Motive Für Die Abschaffung Des Britischen Sklavenhandels Im Jahre 1806/07. Duncker & Humblot, 1905.
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