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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

74 
XXV 1. 
Völker für die Sicherheit der Inseln entständen. Ihre War 
nungen sind aber bis zum Ausbruch der Unruhen auf Do 
mingo kaum beachtet worden. Sklavenerhebungen waren im 
ganzen 18. Jahrhundert wohl immerfort vorgekommen ; sie hatten 
aber nie einen solchen Umfang erreicht, als dafs man des 
wegen auf die Importe verzichtet hätte. Der Nutzen der Im 
porte war im ganzen viel gröfser als der durch sie gelegent 
lich angerichtete Schaden. Auf Jamaika bestand ein altes 
Gesetz, nach welchem jeder Pflanzer aus Gründen der Sicher 
heit verpflichtet war, auf eine gewisse Anzahl Neger je einen 
weifsen Knecht zu halten. Es war jedoch veraltet; denn tat 
sächlich kamen gegen Ende der 1780er Jahre auf einen Weifsen 
mehr Schwarze als erlaubt waren. • 
An sich war es ohne weiteres klar, dafs frisch importierte 
Sklaven, die womöglich noch vor wenigen Wochen in ihrer 
afrikanischen Heimat als freie, unabhängige Krieger die Waffen 
geführt hatten, viel mehr zu Aufruhr und Widersetzlichkeit 
neigen mufsten als solche Neger, die von Geburt an das Joch 
der Sklaverei gewöhnt waren. Letztere waren im Kriegsfälle, 
wenn irgendein europäischer Feind das Land bedrohte, viel 
friedlicher und ihrer neuen Heimat ergebener als erstere. Ihre 
Zuverlässigkeit hing zum grofsen Teil von ihrer Behandlung 
ab. Von diesem Gesichtspunkt beurteilt auch der bereits auf 
Seite 42 erwähnte Brief an Lord Hawkesbury (Report 1789, I) 
den Handel: „If any enemy sets foot on any of the islands, 
the defence must rest in part in cooperation of the negroes, 
and that cooperation will be more or less perfect in the hour 
of trial, as springing from fidelity and attachement, or as de 
pending on abject submission.“ 
In ihren Kolonialkriegen haben die Engländer, Franzosen, 
Spanier und Holländer oft ihre Sklaven gegeneinander aus 
zuspielen versucht; doch meist mit wenig Erfolg. „Es ist den 
Engländern während des Unabhängigkeitskrieges von 1770 bis 
1783 nie recht gelungen, die Neger gegen ihre Herren auf 
zuwiegeln“ (v. Waltershausen, S. 104). Hätten die bisherigen 
Aufstände auf die Abolition eine wesentliche Einwirkung ge 
habt, so hätte der Negerhandel schon längst eingestellt werden 
müssen. Doch das gerade Gegenteil läfst sich beobachten. 
Sobald ein Aufstand mit Not und Mühe niedergeschlagen war, 
begannen schleunigst wieder die Zufuhren, um die durch den 
Krieg gerissenen Lücken zu füllen. So ist England, so sind 
alle übrigen Kolonialstaaten, namentlich Frankreich, verfahren. — 
Erst aus den furchtbaren Negeraufständen auf Domingo 
sowie aus seinen eigenen Sklavenerhebungen in der Kriegs 
zeit von 1793—1807 hat England eine Lehre gezogen. Die 
Erörterung hierüber fällt nicht mehr in den Rahmen dieses 
Abschnitts. Bis zum Kriegsausbruch im Jahre 1793 war die 
Furcht vor Aufständen in England keine allzugrofse.
	        

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Wie Kann Die Heimische Cognacindustrie Und Der Deutsche Weinbau Gefördert Werden? H. S. Hermann, 1905.
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