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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

80 
XXV 1. 
liefsen sich die englischen Übergriffe gefallen. Nicht so ruhig 
nahm die französische Regierung die englischen Gewalttaten 
hin. Empört über Nordamerikas Feigheit und Willensschwäche, 
beging sie die Unklugheit (Verordnung von 1796/97, Kiefsel- 
bach, S. 59), „neutrale Schiffe genau so zu behandeln, wie 
jene es sich von den Engländern gefallen liefsen“. Ameri 
kanische Schiffe wurden also fortan von den französischen 
Kreuzern ebenso mifshandelt wie von den englischen. Auf 
diese Weise geriet Frankreich, da die Vereinigten Staaten ihm 
gegenüber Vergeltung wagten, seit 1796 in einen tatsächlichen, 
wenn auch unerklärten Kriegszustand mit Nordamerika (Roloff, 
S. 21 und S. 61), in welchem es natürlich den kürzeren zog. 
Seiner westindischen Handelsflotte, soweit sie sich vor den 
englischen Kriegsschiffen gerettet hatte, wurde von den Ameri 
kanern der Rest gegeben. 
Durch diese und eigene glänzende Waffentaten hatte sich 
Grofsbritannien seit 1795 die unbestrittene Herrschaft auf dem 
Atlantischen Ozean errungen. Weit und breit hatte es keine 
Rivalen zu fürchten. 1794 waren die meisten französischen 
Kolonien, soweit sie sich nicht wie Domingo und Guadeloupe 
unter farbigen Diktatoren selbständig gemacht hatten, erobert. 
In demselben Jahre wurde bei Brest eine französische Flotte 
von der englischen vernichtet. Die drei holländischen Guyana- 
Kolonien Denierara, Essequibo und Berbice besetzte England 
1796, das spanische Trinidad 1797, Surinam 1798. Vorher 
schlug es die spanische Flotte bei St. Vincent, die holländische 
bei Camperdown und wies alle feindlichen Rückeroberungs 
versuche zurück. Nach Nelsons Sieg bei Abukir (1799) war 
wirklich die Zeit gekommen, „wo es leichter war, eine Bohne 
auf einem Heuschober, als ein französisches Schiff auf dem 
Ozean zu Anden“. 
England besafs in den letzten Jahren des sich neigenden 
Jahrhunderts ein Seemachts- und Kolonialmonopol, wie es vor 
ihm kein Staat besessen , hatte. Als Besitzer der besten Kolo 
nien Westindiens war es bis 1799 der erste und, von den Ver 
einigten Staaten abgesehen, auch der einzige Lieferant von 
Kolonialwaren nach Europa. Dementsprechend nahm sein 
Handel und seine Rhederei nach Inhalt und Umfang einen 
Aufschwung, der seinesgleichen sucht in der Geschichte. 
Z. B. stieg in den Jahren von 1791, 1793, 1795 und 1798 der 
Wert der von ihm im Zwischenhandel abgesetzten Waren von 
5199U37 £ über 6568348 £ auf KJ023504 und schliefslich 
auf 11 948234 £ (Kiefselbach, S. 67). England war der Fracht 
führer des gröfsten Teiles Europas geworden. — 
Die entgegengesetzte Entwicklung hatte der französische 
Kolonialhandel genommen. Die Importe aus den französischen 
Sklaveninseln in das Mutterland, deren Wert 1787 fast 2I8V2 
Mill. fr. betragen hatte, waren um 1795 fast gänzlich ver-
	        

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Die Kommunalbesteuerung in Italien. Verlag von Gustav Fischer, 1915.
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