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Antike Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Antike Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
86245896X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-97234
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Antike Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Teubner
Year of publication:
1909
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 156, 48 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

Krieg, Beute, Geld, Handel. 
99 
Wenn auch in den früheren Kriegen die Beute keine geringe Rolle 
spielte, so wurden insbesondere die Kriege in Mazedonien und Klein 
asien von den Kriegern vorwiegend als Beutezüge angesehen. Die 
Beute war für diese Armee nicht mehr ein Zuschuß zum sonstigen, 
meist agrarischen Einkommen, sondern bildete zum großen Teil das 
gesamte Einkommen. Biele Veteranen kehrten aus den Kriegen ge 
radezu wohlhabend heim. Nicht der Patriotismus begeisterte immer 
die Römer (Livius VIII, 36), sondern den Ausschlag gab oft der 
„beutegewohnte Krieger" (Livius X, 17). Daß die Staaten auf die 
Beute kein geringes Gewicht legten, mag man daraus entnehmen, 
daß ihrer in Bundesverträgen gedacht wurde (Dionys v. Hali 
karnaß VI, 95). Bei den andern Völkern der Antike war übrigens 
die Beute von ähnlicher Wichtigkeit (Justinns XXV, 1 f.). 
Die Ausbreitung der römischen Macht über Italien hatte bereits 
dazu geführt, daß man, knapp ehe man zur Ausbreitung auf außer 
italisches Gebiet überging, das Silbergeld einführte, wodurch 
die Handelsbeziehungen mit der griechischen Welt überaus erleich 
tert wurden. Daneben blieb freilich für den Kleinverkehr das Kupfer 
geld bestehen. Um dieselbe Zeit wurde auch das Schuldrecht den 
Forderungen der neuen Zeit mehr angepaßt. Die Struktur des 
Staates wurde, nachdem der Ständekampf beendet war, umgebildet. 
Mit den Mächten des Ostens scheint Rom zum erstenmal in aus 
gedehntere Handelsbeziehungen getreten zu sein, als es gegen Neapel 
vordrang (S. 94). Kurz bevor es zum Kriege zwischen Rom und 
Karthago kam, waren die Römer mit Ägypten in nähere Beziehung 
getreten (Livius, Jnhaltübersicht v. XIV), was zur Folge hatte, daß 
die Karthager während des Krieges daselbst vergeblich eine Anleihe 
aufzunehmen suchten (S. 84). 
Diese politische Expansion förderte vor allem den Handel, weni 
ger die Industrie Roms. Die eroberten Gebiete lieferten reichen 
Natural- und Geldertrag, sowohl an den Staat als auch an ein 
zelne. Mit diesem Gelde, weniger mit Waren bezahlte man den 
römischen Import aus den Provinzen. Außerhalb Roms freilich 
wurde die Jndustrietätigkeit, wie wir sie in Griechenland kennen 
gelernt haben (S. 54), nun auf die übrigen Länder verbreitet. 
Abgesehen von den Einnahmequellen, welche den Römern zur Ver 
fügung standen, waren sie in den Provinzen auch schon frühzeitig 
in mannigfacher Weise bevorzugt. Nachdem es einmal klar ge 
worden war, daß Rom nicht die Hegemonie über eine Organisation 
von Bundesstaaten ausüben, sondern Zentrum eines großen Reiches 
7*
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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